• Eine Nacht in Livorno

    Weiter ging es in den Süden, wo wir als Übernachtungsort Livorno wählten. Das Hotel nannte sich Parking Hotel Giardino und war definitiv ein Glücksgriff. Zuerst hatten wir eine andere Unterkunft gewählt, da wir aber mit Montecatini Terme etwas Pech hatten, entschieden wir uns kurzfristig dafür.

    Die Lage war etwas südlich des Stadtzentrums und in einem Hinterhof, dadurch war es ruhig und angenehm. Beim Checkin der Herr war ein lustiger Geselle und scherzte mit uns über Fußball und Formel 1. Nachdem wir im Zimmer unsere Sachen abgestellt hatten, machten wir uns auf den Weg in die Stadt und zum Abendessen und da gab er uns die guten Tipps wegen Essen und Besichtigung.

    Mehr dazu später in einem eigenen Eintrag. 🙂
    Soviel vorab, es war richtig lecker!

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  • Wohnen in La Spezia

    Unser Ausgangspunkt für die Reise nach Cinque Terre war La Spezia, da von dort die Zugverbindung direkt in die fünf Orte geht. Unterkunft hatten wir hier überraschenderweise eine Wohnung. Der Vermieter ist ein älterer Herr, der kein Wort Englisch konnte. Mit Händen und Füßen schafften wir aber letztendlich alles zu klären. Die Unterkunft nennt sich Affittacamere Da Euro.

    Einzig der Parkplatz war eine Herausforderung. Der Sohn vom Vermieter holte uns mit seinem Motorrad ab. Beim ersten Versuch zeigte er uns den Weg, dann gab er uns Anweisungen wegen einem gelben Hochhaus. Das verstanden wir nicht so richtig und auf einmal war er weg. 🙂

    Also erneut zur Wohnung zurückgefahren und das Spiel von vorne begonnen. Vater, der Vermieter, rief seinen Sohn an und diesmal führte er uns wirklich bis zur Garage hin. Dort zeigte er uns den Parkplatz und anschließend übergab er uns die Schlüssel.

    Im Nachhinein betrachtet ein lustiges Erlebnis. Im Moment etwas komisch und für uns ebenso verwirrend.

    Die Unterkunft selber kann man bedingungslos weiterempfehlen. War mal was anderes. Supermarkt, Bäcker und Markt sind jeweils nur ein, zwei Minuten entfernt.

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  • Eine Übernachtung in Montecatini Terme

    Auf unserem Weg von Florenz zur Küste wählten wir als Zwischenstopp Montecatini Terme. Von der Beschreibung her wirkte der Ort sehr nett und passte von der Distanz und ebenso als idealer Ausgangspunkt für die Fahrt nach Montecatini Alto.

    Als Unterkunft buchten wir das Hotel Venezia und wir wurden etwas enttäuscht. Das Viererzimmer war von der Größe her ausreichend, ABER die Betten waren eine Zumutung. Alle vier Matrazen durchgelegen und das Stockbett wackelig. Zum Glück waren wir hier nur eine Nacht. 😉

    Das inkludierte Frühstück war auch nicht so der Bringer, aber so weit in Ordnung. Und der immerhin kostenlose Parkplatz ist etwa sieben Gehminuten vom Hotel entfernt.

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    Hinweis: Auf den Fotos wirken die Betten nicht allzu schlimm!

    Auf der Website und von den Fotos auf Booking.com wirkte es auf jeden Fall freundlicher und besser…

  • Cinque Terre: Riomaggiore

    Die letzte Station auf unserer Reise durch das UNESCO-Weltkulturerbe. Definitiv die steilste Ortschaft, da vom Meer ins Landesinnere es IMMER bergauf geht.

    Riomaggiore (ligurisch Rimasùu) ist eine italienische Gemeinde mit 1626 Einwohnern. Zur Gemeinde gehören auch die Fraktionen Manarola, Volastra und Groppo. (Quelle: Wikipedia)

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  • Cinque Terre: Manarola

    Eindeutig der schönste Ort und der wohl bekannteste für die Fotomotive. Hier verbrachten wir viel Zeit und beobachteten bei jedem Blick etwas neues. Gerade bei den sehr engen Bauten gibt es immer wieder neues zu entdecken.

    Manarola ist ein Ortsteil von Riomaggiore in der Provinz La Spezia (Ligurien, Italien). Möglicherweise ist Manarola der älteste Ort der Cinque Terre, da die Grundsteinlegung der Kirche San Lorenzo auf das Jahr 1160 datiert ist. Der örtliche Dialekt ist manarolesisch und unterscheidet sich von den Dialekten der nahegelegenen Orte. Traditionell wird in Manarola Wein hergestellt und Fischfang betrieben. Der lokale Wein wird Sciacchetrà genannt. Alte römische Schriften berichten von diesem Wein. (Quelle: Wikipedia)

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  • Cinque Terre: Corniglia

    In der Mitte liegt das kleine Dorf Corniglia und dieses liegt ebenfalls eingeengt zwischen den Klippen. Dadurch entsteht eine richtig angenehme Sicht auf das bunte Treiben.

    Der etwa 250 Einwohner zählende Ort bildet politisch eine Fraktion (Ortsteil) der Gemeinde. Als einziges Dorf der Cinque Terre liegt es nicht direkt am Meer, sondern auf einem Bergvorsprung in etwa 100 m Höhe, umgeben von drei großen Weinbergflächen und einer steilen Klippe zum Meer.

    Der durch schmale Straßen gekennzeichnete autofreie Dorfkern erstreckt sich entlang der Hauptstraße Via Fieschi. Die Häuser haben eine Blickrichtung zu dieser Straße und auf der anderen Seite zum Meer.

    Corniglia wird in einer berühmten Novelle Decameron von Giovanni Boccaccio erwähnt. (Quelle: Wikipedia)

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  • Cinque Terre: Vernazza

    Die zweite Ortschaft war Vernazza und hier begann bereits der Eindruck von den Fotos so richtig zu wirken. Besonders schön war, einfach ein nettes Platzerl zum Sitzen suchen und dort dann die Aussicht genießen. Das hat gut getan. 🙂

    Vernazza ist eine Gemeinde mit 899 Einwohnern, die im Nordwesten Italiens in der Region Ligurien in der Provinz La Spezia liegt. Es ist das zweitnördlichste der fünf Dörfer der Cinque Terre. Das weiter südlich gelegene Corniglia, ebenfalls eines der Cinque Terre, bildet politisch eine Fraktion von Vernazza.

    Vernazza ist eines der noch erhaltenen Fischerdörfer an der Italienischen Riviera. Der Ort wurde um das Jahr 1000 gegründet, das Kastell Doria an der Spitze des Felsvorsprungs stammt aus dem 11. Jahrhundert. In der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts wurde gegenüberliegend die Kirche Santa Margherita d’Antiochia erbaut. (Quelle: Wikipedia)

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  • Cinque Terre: Monterosso

    Die erste Station für uns war Monterosso, der nördlichste Ort der fünf Orte. Im Vergleich zu den anderen Dörfern der schlichteste und eher fürs Baden, da ein langer Strand direkt anschließt.

    Es ist mit 1473 Einwohnern der größte Ort der Cinque Terre und Teil des gleichnamigen Nationalparks an der ligurischen Küste (Riviera di Levante) zwischen La Spezia und Sestri Levante.

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  • Cinque Terre – 5 Orte zum Seele baumeln lassen

    Neben der Toskana ist Cinque Terre der Abschnitt, der definitiv von diversen Postkartenmotiven bekannt ist. Als Cinque Terre (italienisch für fünf Ortschaften) wird ein etwa zwölf Kilometer langer, klimabegünstigter Küstenstreifen der Italienischen Riviera nordwestlich von La Spezia in der Region Ligurien bezeichnet.

    Da von der Fahrt mit dem Auto in die Ortschaften in Reiseführern und auf diversen Websiten abgeraten wird, haben wir uns die Cinque Terre Card genommen. Diese beinhaltet alle Zugfahrten, die Benützung der Wanderwege und die Busverbindung in Corniglia. Der Vorteil am Zug ist, diese halten überwiegend direkt im Ort und dadurch ist man immer sofort mitten im Geschehen.

    Die Stationen sind Monterosso, Vernazza, Corniglia, Manarola und Riomaggiore.

    Hier mal als Vorgeschmack passenderweise fünf Fotos 🙂

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    Mehr demnächst…

  • Sportliche Aktivitäten in Lucca

    Die nächste Ortschaft auf unserer Reise war Lucca. Diese Stadt hat etwas besonderes, denn schließlich ist die komplette Altstadt durch eine dicke Mauer umgeben. Für die Autos gibt es vier Möglichkeiten, um hineinzukommen. Letztendlich entschieden wir uns, draußen zu parken und von dort per pedes im Inneren herumzuspazieren. Dank Reiseführer konnten wir eine Route finden, die alle wichtigen Punkte abdeckte.

    In der Stadt selber gibt es mehrere Möglichkeiten auf „Aussichtsplattformen“ zu gelangen und oben den Blick über die Stadt und das Umland zu genießen. Der Turm auf den wir hinaufkletterten hieß Torre Guinigi. Der Wind auf der obersten Plattform ging teils recht stark, aber die Aussicht machte alles wieder wett.

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    Viele Gebäude sind schön anzuschauen und gesamt gesehen hat die Stadt einen Flair, der uns dazu veranlasste, statt der geplanten zwei Stunden insgesamt fast fünf Stunden zu verweilen. 🙂

    Mit unserem Glück war genau bei unserer Anwesenheit das Oldtimertreffen. Zuerst waren alle Autos, Motorräder und diverse andere Gefährten auf dem Hauptplatz aufgestellt und konnten in aller Ruhe begutachtet werden. Nachdem die Pause für die Teilnehmer der „500 anni mura di Lucca“ (also 500 Jahre die Mauern von Lucca) zu Ende war, drehte der komplette Konvoi drei Runden auf den Mauern.

    Bereits bei unserer Reiseplanung fanden wir die Möglichkeit, mit dem Fahrrad auf der Stadtmauer zu fahren sehr aufregend und wollten dieses Vorhaben unbedingt in die Tat umsetzen. Statt einem gewöhnlichen Fahrrad, wurde es Tandem für bis zu sechs Personen.

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    Die Fahrt selber gestaltete sich als richtig spaßig. Zuerst drehten wir im Uhrzeigersinn eine Runde um die Stadt und nachdem noch etwas Zeit war, beschlossen wir eine weitere Runde, diesmal gegen den Uhrzeigersinn zu drehen. Doch dann passierte etwas, was sofort an die Radfahrt im New Yorker Central Park erinnerte. Die Kette sprang heraus und somit war wieder einmal meine Expertise gefragt. Ohne Werkzeug und Handschuhe ist es gar nicht so einfach, die Kette zu richten. Mit Holzstäbchen und etwas herumprobieren schafften wir es letztendlich und konnte unsere Fahrt fortsetzen.

    Nachdem wir durch diesen ungewollten Zwischenstopp etwas Zeit verloren, fehlte uns diese nun und dementsprechend schneller mussten wir treten. Das war eine fatale Kombination, denn kurz vorm Ziel sprang die Kette erneut heraus. Doch da uns die Zeit fehlte, entschieden wir uns, ich trete alleine, um rechtzeitig zum Vermieter zurückzukehren.

    Auf die Minute genau kamen wir an, ich erledigt aber glücklich. Der Vermieter war dann so nett und statt dem eigentlichen Preis von 18 Euro zahlten wir für die Stunde Radspaß nur 15 Euro. Ein Erlebnis, welchen wir vier sicher nicht so schnell vergessen werden. 🙂

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