Schlagwort: Italien 2014

  • Cinque Terre – 5 Orte zum Seele baumeln lassen

    Neben der Toskana ist Cinque Terre der Abschnitt, der definitiv von diversen Postkartenmotiven bekannt ist. Als Cinque Terre (italienisch für fünf Ortschaften) wird ein etwa zwölf Kilometer langer, klimabegünstigter Küstenstreifen der Italienischen Riviera nordwestlich von La Spezia in der Region Ligurien bezeichnet.

    Da von der Fahrt mit dem Auto in die Ortschaften in Reiseführern und auf diversen Websiten abgeraten wird, haben wir uns die Cinque Terre Card genommen. Diese beinhaltet alle Zugfahrten, die Benützung der Wanderwege und die Busverbindung in Corniglia. Der Vorteil am Zug ist, diese halten überwiegend direkt im Ort und dadurch ist man immer sofort mitten im Geschehen.

    Die Stationen sind Monterosso, Vernazza, Corniglia, Manarola und Riomaggiore.

    Hier mal als Vorgeschmack passenderweise fünf Fotos 🙂

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    Mehr demnächst…

  • Sportliche Aktivitäten in Lucca

    Die nächste Ortschaft auf unserer Reise war Lucca. Diese Stadt hat etwas besonderes, denn schließlich ist die komplette Altstadt durch eine dicke Mauer umgeben. Für die Autos gibt es vier Möglichkeiten, um hineinzukommen. Letztendlich entschieden wir uns, draußen zu parken und von dort per pedes im Inneren herumzuspazieren. Dank Reiseführer konnten wir eine Route finden, die alle wichtigen Punkte abdeckte.

    In der Stadt selber gibt es mehrere Möglichkeiten auf „Aussichtsplattformen“ zu gelangen und oben den Blick über die Stadt und das Umland zu genießen. Der Turm auf den wir hinaufkletterten hieß Torre Guinigi. Der Wind auf der obersten Plattform ging teils recht stark, aber die Aussicht machte alles wieder wett.

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    Viele Gebäude sind schön anzuschauen und gesamt gesehen hat die Stadt einen Flair, der uns dazu veranlasste, statt der geplanten zwei Stunden insgesamt fast fünf Stunden zu verweilen. 🙂

    Mit unserem Glück war genau bei unserer Anwesenheit das Oldtimertreffen. Zuerst waren alle Autos, Motorräder und diverse andere Gefährten auf dem Hauptplatz aufgestellt und konnten in aller Ruhe begutachtet werden. Nachdem die Pause für die Teilnehmer der „500 anni mura di Lucca“ (also 500 Jahre die Mauern von Lucca) zu Ende war, drehte der komplette Konvoi drei Runden auf den Mauern.

    Bereits bei unserer Reiseplanung fanden wir die Möglichkeit, mit dem Fahrrad auf der Stadtmauer zu fahren sehr aufregend und wollten dieses Vorhaben unbedingt in die Tat umsetzen. Statt einem gewöhnlichen Fahrrad, wurde es Tandem für bis zu sechs Personen.

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    Die Fahrt selber gestaltete sich als richtig spaßig. Zuerst drehten wir im Uhrzeigersinn eine Runde um die Stadt und nachdem noch etwas Zeit war, beschlossen wir eine weitere Runde, diesmal gegen den Uhrzeigersinn zu drehen. Doch dann passierte etwas, was sofort an die Radfahrt im New Yorker Central Park erinnerte. Die Kette sprang heraus und somit war wieder einmal meine Expertise gefragt. Ohne Werkzeug und Handschuhe ist es gar nicht so einfach, die Kette zu richten. Mit Holzstäbchen und etwas herumprobieren schafften wir es letztendlich und konnte unsere Fahrt fortsetzen.

    Nachdem wir durch diesen ungewollten Zwischenstopp etwas Zeit verloren, fehlte uns diese nun und dementsprechend schneller mussten wir treten. Das war eine fatale Kombination, denn kurz vorm Ziel sprang die Kette erneut heraus. Doch da uns die Zeit fehlte, entschieden wir uns, ich trete alleine, um rechtzeitig zum Vermieter zurückzukehren.

    Auf die Minute genau kamen wir an, ich erledigt aber glücklich. Der Vermieter war dann so nett und statt dem eigentlichen Preis von 18 Euro zahlten wir für die Stunde Radspaß nur 15 Euro. Ein Erlebnis, welchen wir vier sicher nicht so schnell vergessen werden. 🙂

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  • Genialer Ausblick von Montecatini Alto

    Direkt von Montecatini Terme ging es mit der Seilbahn rauf nach Montecatini Alto. Wir nahmen gleich die erste Mitfahrmöglichkeit um 9:30. Nach einer zehnminütigen Fahrt oben angekommen, konnten wir gleich eine geniale Aussicht genießen.

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    In der Altstadt spazierten wir herum und blickten von allen Seiten hinunter ins Tal. Zu Beginn war es noch sehr diesig, mit der Zeit wurde es dann besser und die Weitsicht war einfach traumhaft.

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    Die Fahrt mit der Seilbahn ist ganz nett und kostet hin und zurück sieben Euro. Wer in der Nähe dieser beiden Ortschaften ist, sollte unbedingt beide besichtigen. Es zahlt sich aus 🙂

  • Eine Nacht in Montecatini Terme

    Als Zwischenstopp Richtung Cinque Terre lag bei unserer Reiseplanung der interessante Ort Montecatini Terme am Weg. Das Besondere an diesem Ort ist die Unterscheidung zwischen Montecatini Terme und Alto. Die Altstadt ist liegt hoch auf dem Berg oben und ist praktischerweise mit einer schönen Seilzugbahn erreichbar.

    Unsere Ankunft war am späteren Nachmittag beim Hotel. Mehr dazu in einem eigenen Eintrag.

    Nach dem Checkin ging es direkt in die Stadt, um ein wenig den Flair zu genießen. In der Stadt selber war einiges los, unter anderem eine lautstarke Demonstration von Beppo Grillo-Anhängern. Auch hier merkt man, die EU-Wahl ist und es wird ordentliche Stimmung gemacht.

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    Der abendliche Spaziergang führte uns durch mehrere Kurhäuser und von den Leuten, Autos und Häusern her, merkte man sofort, hier ist Geld zuhause.

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    Abschließend bleibt zu sagen, eine schöne Stadt mit nettem Flair.

  • Pistoia – Die Stadt der Baumschulen

    Der nächste Zwischenstopp ist die gleichnamige Hauptstadt der toskanischen Provinz Pistoia mit etwa 89.000 Einwohnern. Die Fahrtzeit von Prato betrug etwas unter einer halben Stunde und wie schon von Florenz nach Prato ist gerade bei Kurzstrecken die Fahrt NICHT auf der Autobahn von Vorteil. Denn dadurch sieht man die Gegend viel besser und kann den südländischen Flair richtig spüren.

    Bei der Fahrt bemerkten wir schon die vielen Bäume in Reih und Glied entlang der Straßen und wunderten uns über dieses Überangebot. Das hat einen einfachen Grund: Pistoia hat die größte Dichte an Baumschulen in Europa!

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    In Pistoia angekommen ging es vom Parkplatz in den Stadtkern. Erneut ist die Fortbewegung im Zentrum zu Fuß praktisch und alle sehenswerten Bauten liegen wenige Gehminuten entfernt.

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    Eine schöne Stadt die im Vergleich zu Prato mehr Flair hat und insgesamt einen gemütlicheren Eindruck macht.

  • Unser Auto: Fiat 500L

    Um eine Fortbewegung im Landesinneren und außerhalb der Städte zu gewährleisten ist ein Auto unerlässlich. Bereits bei unserer Reiseplanung war klar, nach Florenz geht es mit diesem Fortbewegungsmittel weiter. Schließlich ist dadurch die größtmögliche Unabhängigkeit gegeben und wir können flexibel dort hinfahren und stehen bleiben wie wir Lust haben.

    Bereits bei der Buchung beanspruchte dieses Thema etwas mehr Zeit, da es in Florenz zwar mehrere Möglichkeiten gibt, ein Auto zu mieten. Nach längerer Suche fanden wir etwa 800 Meter von unserem Hotel entfernt einen Verleiher. Dort angekommen waren wir zu Beginn noch etwas verunsichert, da laut Buchung 2 (!) Kreditkarten vom Fahrer notwendig sind. Diese Regelung war uns bisher unbekannt und es ist nicht die erste Autovermietung, die wir nutzten. Wir dachten, ok, das wird schon gut gehen, ging es letztendlich auch.

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    Nach Erhalt des Autos, es wurde ein Fiat 500L, machten wir einen Kontrollgang und schauten, ob soweit alles in Ordnung ist. Von außen waren keine Schäden oder dergleichen erkennbar und auch sonst war kein Problem erkennbar. Vorerst.

    Nun wurden Erinnerungen an die Dreamhack 2013-Reise wach. Denn Koffer-Tetris kennen wir von dort nur zu gut und auch diesmal war diese Aufgabe zu Beginn eine Challenge, die gemeistert werden musste. Nach ein paar Versuchen konnten wir eine Kombination finden und am Ende des Tages dank Verschiebemöglichkeit der Rückbank brachten wir auch noch unsere Rucksäcke in den Kofferraum. 🙂

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    Aber nun zur eigentlichen Geschichte.

    In der Zwischenzeit können wir bereits darüber lachen, im Moment war es eher ärgerlich und zeitraubend. Wie schon angesprochen, war beim Auto alles in Ordnung. Also montierten wir unser Navi, das Ziel war bereits eingegeben und fuhren los. Nach kurzer Fahrt, kam schon die Meldung „Akku fast leer“. Also hieß es am Zigarettenanzünder anstecken zum Aufladen. Und genau hier hakte es. Der funktioniert nicht. Während der Fahrt einen weiteren Stecker ausprobiert und auch der wollte nicht so recht. Bis zum Parkplatz in Prato hatten wir dann eine Notlösung mit Akkupack gefunden.

    Dort angekommen riefen wir gleich mal die Autovermietung Maggiore an und fragten nach einer Lösung. Dieses Unterfangen stellte sich als nicht gerade einfach heraus. Der Herr am Telefon sagte, in 30 Minuten kommt jemand und hilft uns weiter. Wir warteten, spielten einstweilen Ich-seh-ich-seh-was-du-nicht-siehst, um die Zeit etwas schneller vergehen zu lassen und er kam einfach nicht. 50 Minuten waren bereits um. Dann ein erneuter Anruf bei Maggiore und wenige Minuten später der Anruf der vermeintlichen Hilfe. Dieser war mit einem Abschleppwagen und sonst NICHTS gekommen. Die einzige Sprache, welche der Fahrer sprach, war Italienisch. Das bedeutete viel Zeigen und versuchen zu erklären, was nicht funktioniert, denn dieser dachte, das Auto funktioniert nicht mehr. Wenn er aber anstartete, gab es kein Problem. Das war uns auch klar.

    Um es etwas abzukürzen, folgten wir dem Abschleppdienst in seine Werkstatt und dort angekommen ging das Erklären weiter. Obwohl vor Ort keiner so richtig Englisch konnte, schafften wir es mit Händen und Füßen ihnen klar zu machen, unser einziger Wunsch ist ein funktionierender Zigarettenanzünder. 🙂

    Nach einer Viertel Stunde schafften es die Mechaniker und der Zigarettenanzünder funktionierte so weit. Einzige Bedingung für uns war, den Stecker bis zum Ende nicht mehr rauszuziehen, denn der scheint bereits etwas beleidigt worden zu sein.

    Wir waren glücklich und konnten unseren eigentlichen Grund, warum wir die Reise angetreten haben, nachgehen. 😉

    Durch diesen „kleinen“ Zwischenfall verloren wir letztendlich über zwei Stunden und mussten dementsprechend unser Tagesprogramm sehr stark straffen, um zum bereits gebuchten Hotel rechtzeitig zu kommen. Noch dazu war die Besichtigung von Montecatini Terme nur mehr in sehr komprimierter Form möglich, da der Tag bekanntlich nur 24 Stunden hat und uns wurden durch dieses Problem ein paar Stunden geraubt..

    Abschließend kann man sagen: Zum Glück ist alles gut gegangen. Und wir haben wieder eine Lektion gelernt. Selbst vier Personen können noch so genau schauen, irgendwo versteckt sich immer etwas.

  • Prato im Regen

    Auf unserem Reiseplan stand als nächstes Prato als Zwischenstopp. Nicht mal eine halbe Stunde von Florenz entfernt hat diese Stadt an die 190.000 Einwohner und ist besonders im Textilbereich stark vertreten.

    Hier noch eine interessante Info aus Wikipedia: Von 200.000 Einwohnern sind 50.000 Chinesen, nicht gezählt sind mehrere Zehntausende illegale Chinesen, die Prato zur drittgrößten Stadt Mittelitaliens anwachsen ließen. 5000 chinesische Betriebe sind gemeldet. Bei einer Gewerbeanmeldung wird der Wohnsitz der Eigentümerin nicht überprüft. Enrico Rossi, der Präsident der Region Toskana, möchte die Sklaverei beenden und sagt dass „nirgendwo in Mittel- und Norditalien und vielleicht sogar nirgendwo in Europa mehr schwarzgearbeitet wird“ In der Stadt hat sich ein Chinatown gebildet. Per Money Transfer werden täglich bis 1,5 Mio. Euro nach China überwiesen.

    Ein Parkplatz war schnell gefunden und von dort ging es nach einer unfreiwilligen Pause dann zuerst im Regen durch die Stadt. Da alles sehr zentral liegt, ist eigentlich der Großteil der interessanten Gebäude zu Fuß erreichbar. An vielen Stellen sind die Stadtmauern sichtbar und immer wieder ist diese einfach abgeschnitten. Da musste sie dann teilweise den Straßen oder Gebäuden weichen.

    Warum wir eine unfreiwillige Pause einlegen mussten, wird sich nun der ein oder andere Leser fragen? Wegen unserem Auto. Doch dazu mehr im nächsten Beitrag.

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    Abschließend bleibt nur zu sagen, eine schöne kleine Stadt mit viel Geschichte. Bei Regen durchaus anschaubar, aber natürlich angenehmer bei Sonne zu besichtigen. 🙂

  • Fundstücke in Florenz

    Für zwischendurch als Auflockerung ein paar Fundstücke aus Florenz. 🙂

    Wer schon mal in Wien war und dort die Innere Stadt besucht hat, sieht die Fiaker an allen möglichen Ecken stehen und fahren. Hier in Florenz scheint es dieses Fortbewegungsmittel für Touristen ebenfalls zu geben. Zwar nicht in der großen Anzahl aber doch.

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    Die Hitze in Italien ist bekannt und im Sommer wird es vermutlich noch um einiges heißer. Da ist eine Abkühlung beim gemütlichen Essen sicher kein Nachteil. Genutzt wird hierfür ein Gebläse und aus Düsen feines Wasser, dieses wird gespritzt/geblasen und hat einen sehr angenehm kühlenden Effekt.

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    Die Postkästen sind rot und diese auf dem Foto abgebildeten noch richtig schön. Etwas ungewohnt, wenn man die gelben kennt und diese doch etwas knalliger sind. Viele der hier verwendeten Postkästen sind stark beschmiert und teils sehr schmutzig..

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    Der Schriftzug auf diesem Haus ist eine Firma, die auch bei uns bekannt ist -> Generali

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    Die Möglichkeit eines Gartens ist vielerorts nicht gegeben, somit schafft man sich am Balkon seinen Garten. Und das ist ein perfektes Beispiel dafür. 🙂

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    Abschließend noch eine Firma, die in Österreich ihren Konzernsitz hat. Die Preise sind aber leider hoch, vermutlich an die Nähe zum Dom orientiert. 😉

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    Stay tuned!

  • Hotel Lorena in Florenz

    Wenn die Reise in eine andere Stadt und/oder ein anderes Land geht, ist eine gute Unterkunft essentiell. Heutzutage mit booking.com oder ähnlichen Plattformen ist bereits vorab eine ungefähre Einschätzung des Gebotenen ganz gut möglich.

    Wir setzten auch diesmal wieder auf die Vorerfahrung und buchten das Hotel Lorena. Hier mal die kurze Eigenbeschreibung der Unterkunft.

    Mit erschwinglichen Zimmern und kostenfreiem WLAN erwartet Sie das Hotel Lorena im Zentrum von Florenz. Hier wohnen Sie nur 50 Meter von der Medici-Kapelle der Basilika von San Lorenzo entfernt sowie einen 5-minütigen Spaziergang von der Kathedrale. Die Zimmer im Hotel Lorena sind komplett mit einem Fernseher und Klimaanlage ausgestattet. Einige Zimmer bieten eine Aussicht auf die Basilika. Ihr Frühstück erhalten Sie auf Anfrage auf Ihrem Zimmer. Im Frühstücksraum wird es von 07:40 Uhr bis 09:30 Uhr serviert.

    Hier ein par Fotos von den Zimmern, die recht unterschiedlich groß sind. Das hat aber den einfachen Grund, dass die Italiener bekanntlich eher kleine Wohnräume haben und viel im Freien leben und so ist die Aufteilung der Zimmer sehr unterschiedlich. Aber so lange das Bett und die Dusche in Ordnung ist, reichts. 🙂

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    Die Zimmer selber sind vollkommen ausreichend möbliert. Dusche, WC und dergleichen sind in Ordnung und für die heißen Tage und Nächte gibt es eine Klimaanlage. Natürlich ist mehr Platz immer von Vorteil. Die Lage des Hotels selber ist genial. Direkt in der Nähe gibt es einige gute Restaurants, zwei Supermärkte, die Markthalle ist ebenso nur zwei Straßen entfernt und zu den bekannten Sehenswürdigkeiten ist es jeweils nur ein kurzer Fußmarsch.

    Das Frühstück selber haben wir uns in der Markthalle geholt und bietet sehr reichhaltige Auswahl. Egal ob Fleisch, Käse, Fisch oder sonstige Angebote, dort wird jeder Wunsch erfüllt. 🙂

    Abschließend noch ein paar Worte zum Internet im Hotel. Direkt beim Checkin erhält man nach Bedarf einen kleinen Zettel, wo die Zugangsdaten fürs WLAN draufstehen. Diese sind jeweils drei Tage gültig. Ausgedruckt werden diese automatisch von einem so Art Kassazetteldrucker. Als Access Points werden Geräte von TP Link verwendet. 😉

  • Postkartenblick über Florenz

    Der Tag für uns begann bereits sehr früh, da die Italiener bekanntlich Nachtmenschen sind, ist es in der Früh RICHTIG ruhig. Beim Blick aus dem Fenster war eine ruhige Fußgängerzone unter uns und die Kapelle Medici sonnte sich im Morgenlicht. 😉

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    Nach dem Aufstehen bereiteten wir uns kurz auf den heutigen Tag vor. Florenz ist nicht gerade groß, aber es gibt sehr viele Orte, die gerade für fotografiernde Reisende eine Augenweide sind. Unser Fußweg ging über Santa Maria Novella, vorbei am Hauptbahnhof, dann Richtung Dom, über die Via de Calazioli, durch die Uffici, dann über die berühmte Ponte Vecchio zum Palazzo Pitti. Dort war unser eigentlicher Plan, die Gärten zu besuchen, jedoch sind 10 Euro pro Nase doch etwas zu viel und somit wählten wir den Weg entlang des Arno bis zum Piazza Giuseppe Poggi. Anschließend mit ordentlichem Aufstieg und vielen Stiegen zum Piazzale Michelangiolo.

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    Dort ist definitiv ein Ort, um etwas Pause zu machen. „Nebenbei“ ist dort die Aussicht einfach genial und definitiv ein Postkartenmotiv. Bereits am frühen Morgen sind viele Menschen vor Ort und versuchen Fotos in allen möglichen Posen zu schießen. Durch die Kamera werde ich immer wieder angesprochen, um von Pärchen die ein oder andere Aufnahme zu machen.

    Hier zwischendurch eine kleine Geschichte vom gestrigen Tag:

    Beim Besuch des Palazzo Veccho gibt es ein Pult, wo die Aussicht für ein Fotomotiv auf den Dom sehr gut ist. Dort war ein Pärchen und die wollten gerne ein Foto haben. Ich kann da natürlich nicht nein sagen und drückte ein paar Mal ab. Ich frage dann immer, ob es in Ordnung ist und selten sagt jemand, ähm, bitte nochmal. Aber die Frau, ihr Handy war es, mit dem ich sie fotografierte, war sofort begeistert. Wir blieben bis kurz vor Ende der Sperrstunde und wollten die Aussicht inklusive Sonnenuntergang genießen. Das Pärchen ging bereits früher und beide bedankten sich für das tolle Foto mit den Worten „this is the best picture ever“. Das tut gut und wirkte wie Schulterklopfen. 🙂

    Aber zurück zum heutigen Tag.

    Als Sahnehäubchen ging es noch zur San Miniato al Monte, einer Kirche, die hoch über Florenz thront. Der Aufstieg erfolgte direkt vom Fluss über einige Stiegen und vielen Höhenmetern Unterschied, wird aber definitiv mit einer Aussicht belohnt, wo sich die Anstrengungen auszahlen. 🙂

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    Stay tuned!