Schlagwort: Los Angeles

  • CEEA auf Reisen: Stadt der Engel

    Schon lange nichts mehr von unserer Rubrik gehört? Richtig. Das bedeutet, wir waren so viel unterwegs, um keine Zeit für solche Beiträge zu haben. Damit ist nun aber Schluss.
    Nun ist es mit der Pause vorbei und wir haben einen richtigen langen Flug genossen und sind in der Stadt der Engel gelandet. Wenn du dich erinnerst, waren wir bereits einmal hier und als kleinen Zwischenstopp dürfen wir den Vergleich zum letzten Besuch ziehen.

    Normalerweise bekommt diesen Stern nur jemand, wenn er im Film-/Kreativbereich in Hollywood etwas geschaffen hat. Bei uns haben sie eine Ausnahme gemacht. Durch unseren Enthusiasmus und einen bunten Strauß an Ideen, haben wir viele Jahre die LAN-Szene bereichert. Dies führte nun zu einer Nominierung und daraus wurde schmucke Stück am Walk of Fame.

    Nun hat CEEA ebenso einen Walk of Fame.
    Walk of Fame from CEEA

    Jetzt bist du aber baff. 😉
    Wir sind richtig stolz drauf und werden den Stern in Ehre würdigen. Ebenso bekommt die kleinere Kopie in unseren Trophäenschrank.

    Nun aber noch ein paar allgemeine Infos zu dieser Sehenswürdigkeit.
    Der Walk of Fame ist ein Gehweg in Los Angeles. Er erstreckt sich über 15 Häuserblöcke zu beiden Seiten des Hollywood Boulevard, von der Gower Street im Osten zur La Brea Avenue im Westen. Darüber hinaus verläuft der Walk of Fame noch drei Blöcke in nordöstlicher Richtung entlang der Vine Street, beginnend am Sunset Boulevard im Süden, den Hollywood Boulevard querend bis hinauf zur Yucca Street. Auf diesen Abschnitten sind derzeit über 2.600 Sterne eingelassen, mit denen Prominente geehrt werden, die eine wichtige Rolle vor allem in der amerikanischen Unterhaltungsindustrie spielten oder noch spielen.
    Details zu den Aufnahmekriterien und einer Auswahl an Personen, die teils mehrere Sterne haben, gibt es schön aufbereitet bei Wikipedia nachzulesen.

    Warst du schon mal dort oder hast vor diesen magischen Ort zu besuchen?

    Keep on traveling!

  • Universal Studios und Siegerehrung

    Los Angeles und Hollywood ohne Universal Studios geht einfach gar nicht. Wir haben uns bereits vorab entschieden die Tickets dafür zu buchen und hatten die Qual der Wahl. Es gibt die einfachen Tickets, weiters Front of the Line und den VIP-Pass. Zuerst wollten wir die VIP-Tickets nehmen, jedoch haben wir uns letztendlich für Front of the Line entschieden. Danke an dieser Stelle an weidhas für die Unterstützung und den Erfahrungsbericht.

    Wer selber die Universal Studios Hollywood besuchen darf, dem empfehlen wir auf jeden Fall ebenfalls diese Tickets zu nehmen. Die Wartezeit bei manchen Touren und Angeboten sind einfach gewaltig. Man wird sozusagen immer vorbei an den Schlangen direkt in die Show geschleust. Das tut gut. 🙂

    Gleich zu Beginn starteten wir mit der Studio Tour. Bei dieser ist unter anderem dabei King Kong in 3D und das in 360 Grad. Sehr interessant und gut gemacht. Weiters erlebt man die Straßen der Wisteria Lane aus Desperate Housewives, mehrere Straßenzüge aus Bruce Allmächtig und einigen Serien, Jurassic Park mit einigen Dinosauriern, eine Show mit zwei Autos aus The Fast and the Furious, eine Szene aus Psycho mit lebendem Darsteller der mit Messer auf die Tour zuläuft, einen kleinen Auszug aus Die Mumie, den weißen Hai in Action und einen Flugzeugabsturz aus einem Film von Steven Spielberg, wo uns der Titel unbekannt war und ist.

    Eine wirklich sehr nett gestaltete Tour, bei der wir etwas mehr Action hatten als eigentlich geplant. Der Tourzug wollte nach King Kong einfach nicht mehr und nach etwas Wartezeit mussten alle Aussteigen und in einen neuen umsteigen. Anscheinend hat die Fahrt und der Kampf mit den Dinosauriern und dem großen Affen dem Fahrzeug zu sehr zugesetzt. 😉

    Weitere Stationen waren Waterworld, bei der man in den vorderen Reihen richtig nass wird, Special Effect Stage, wo Zuschauer einbezogen werden, Terminator 2: 3D mit Arnie himself, Shrek 4D, Krustyworld und ein damit verbundener Besuch bei den Simpsons und das House of Horror. Im so genannten Lower Lot gibt es zwei Rollercoaster. Die Themen davon sind Die Mumie sowie Jurassic Park und bei beiden wird man so richtig hin und hergeschütttelt. Beim Rückweg Richtung Parkgarage hörten wir noch einige Zeilen der Blues Brothers.

    Anschließend ging es zum Abschluss des eSport-Events im Convention Center. Die Closing Ceremony verbunden mit Siegerehrung stand um 17 Uhr auf dem Programm.

    Die Siegerehrung war weder überdrüber noch absolut schlecht. Dafür hatten die Zuschauer einige Male etwas zu lachen. So wählte ein Drittplatzierter mal den 1. Platz auf den Siegertreppen und wollte einfach nicht herunter. Ein weiterer Spieler ging sofort aufs Podest zu, ohne aufgerufen zu werden. Der Moderator nahm es gelassen und scherzte etwas herum. Das Positive an diesen Ereignissen war, dass sie das Gesamte etwas auflockerten. Unser Silbermedaillengewinner Pezi legte einen Tanz hin und durfte ihn auf Wunsch des Moderators nochmal wiederholen.

    Gesamt gesehen waren die World Cyber Games 2010 in Los Angeles gelungen, konnten jedoch an die Qualität der letzten Jahre nicht heranreichen. Die Eröffnungszeremonie war etwas lieblos gestaltet, Besucherscharen wie in China 2009 folgten nicht dem Ruf der Organisatoren und die Sponsoren stellten für die Stände deutlich weniger Budget zur Verfügung.
    Besonders verwunderte, das absolut keine Werbung in Los Angeles zum Event gemacht wurde. Die letzten Jahre war immer in der Host City z.B. an den Beleuchtungen gut ersichtlich Transparente angebracht. Heuer absolut nichts.

    Es hat Spaß gemacht, erneut dabei gewesen zu sein. Der Veranstaltungsort für 2011 steht noch nicht fest. Bisher ist nur durchgesickert, dass zwei Städte in Asien und einer außerhalb in der engeren Auswahl stehen.

    Anschließend machten wir uns auf den Weg Richtung Grand Canyon und fuhren bis nach Indio, wo wir ein Motel für eine Nacht nahmen.

  • WCG, Hollywood und Walk of Fame

    Unser erster richtiger Tag in Los Angeles war von zwei Punkten geprägt. Der Start der World Cyber Games, den olympischen Spielen der Videospieler, stand auf dem Plan und das bedeutet Gaming, Entertainment und mittendrinn vier Österreicher. Gleich in der Früh fand die Pressekonferenz statt, wo kurz alles vorgestellt wurde, die jeweiligen führenden Köpfe des Veranstalters und der Partner kurze Ansprachen hielten und am Ende mit einer kleinen Fragerunde.

    Das Preisgeld ist heuer auf unter 200.000 Dollar gesunken und die Host City für 2011 steht leider noch nicht fest. Gesamt gesehen eine eher unspektakuläre Sache und wenn man das mit den letzten Jahren vergleicht, direkt ein Armutszeugnis. Die Szene hat von der Krise doch einiges abbekommen und muss nun in manchen Bereichen ordentliche Einschnitte verzeichnen. Passend dazu die Eröffnungszeremonie, die nicht gerade dem Ambiente der World Cyber Games entsprach. Total lieblos gestaltet und ohne viel Show spulte der Moderator das Programm herunter. Nach einer knappen halben Stunde war es geschafft und die World Cyber Games waren offiziell eröffnet.

    Als zweiten Punkt für den Tag hatten wir Hollywood gewählt. Zuerst einmal natürlich das weltbekannte Hollywood Sign, welches gar nicht so einfach von einem guten Aussichtspunkt zu betrachten ist. Glücklicherweise hatte Andi bereits vorab einige Infos zusammengefasst und nach etwas herumirren, fuhren wir zum Griffith Observatory hinauf. Von dort hatte man nicht nur eine gute Sicht auf den Schriftzug sondern ebenso auf die unglaublichen Dimensionen von Los Angeles. Gewaltig!

    Nach dem wunderschönen Ausblick ging es zum Walk of Fame. Dort angekommen wählten wir leider einen etwas schlechten Startpunkt und nach einer halben Stunden entschieden wir uns, mit dem Auto weiter in Richtung ‚Zentrum‘ zu fahren. Auf dem Weg zu einem neuen Parkplatz fuhren wir genau in dem Moment an einer Weltpremiere vorbei, als die ganzen Stars den Straßenrand belagerten. Zwei Stars erkannte ich sofort und das waren John Malkovich und John Voight, Vater von Angelina Jolie. Achja und es war die Premiere von Secretariat. Bisher wohl bei uns eher unbekannt und es wird noch etwas dauern, bis bei uns der Start in den Kinos auf dem Programm steht.

    Den Walk of Fame selber muss man einfach gesehen haben. Unzählige Sterne mit mehr oder weniger bekannten Stars und das interessante ist, das ein Großteil der Leute, die diesen Weg wählen weniger schauen, wohin sie gehen, sondern meistens auf den Boden blicken und die Namen ablesen. In dieser Form kann jeder den Stars in gewisser Weise nahe sein.

    Das war im Großen und Ganzen der erste Tag in der Stadt der Engel. Erste Ermüdungserscheinungen am Körper machen sich bereits bemerkbar. 🙂

  • Balboa Park, USS Midway und Sonnenuntergang

    Der zweite und damit letzte Tage in San Diego beinhaltete ebenso ein volles Programm. Wir starteten im Balboa Park, der besonders im zweiten Weltkrieg eine große Bedeutung hatte. Laut Infotafel waren zu dieser Zeit 10.499 (!) Betten im Krankenhaus-Komplex. Heute ist das Gelände nur mehr teilweise in aktiver Verwendung und der Rest unterteilt sich in verschiedenen Museen, einem botanischen Garten und verschiedenen ähnlichen Angebot.

    Interessant am Ende unseres ausführlichen Spazierganges fanden wir einen richtig großen Baum. Rund um diesen war in einem Radius von 15 Meter ein Zaun, um seine Wurzeln zu schützen.

    Nach diese Marsch ging es mit dem Auto zum mittlerweile ausrangierten Kriegsschiff, der U.S.S. Midway. Dieser Flugzeugträger ist einfach nur mächtig. Das so etwas von Menschenhand geschaffen wird, kann an sich gar nicht so richtig vorstellen. Auf dem Schiff angekommen erhält jeder ein Audio Guide. Bei jeder Station steht eine Nummer, diese muss man einfach eintippen und dann hört man mehr oder weniger Infos dazu. Auch wenn das Schiff nur ein paar hundert Meter lang ist, geht man bei der Tour richtig viel. Selbstverständlich geht man nicht immer direkte Wege, sondern wird in den verwinkelten Gängen des Schiffs mit Pfeilen geleitet. Ohne diesen wäre man innerhalb weniger Minuten wohl irgendwo verloren.

    Am unteren Deck stehen ein paar ältere Flugzeue, werden Flugsimulatoren geboten, gibt es einen Shop mit Andenken, ein Cafe und die Zugänge zu den anderen Decks. Am Flugdeck stehen aktuellere Flugzeuge und man kann die Aussicht im Hafen genießen und interessanterweise liegen am gegenüberliegenden Hafen drei Schiffe des Militärs.

    Direkt von der schönen Aussicht ging es auf den Tower, das bedeutete noch einmal viele Stiegen zuerst nach oben inklusive Führung am Kommando und der Steuerzentrale für Starts und Landungen. Von dort hatte man einen guten Überblick über das Geschehen auf dem Deck. Anschließend durften wir wieder all die Stufen hinunter steigen. Mit Rucksack an manchen Stellen gar kein so leichtes Unterfangen, da es etwas eng war.

    Die Zeit auf der U.S.S. Midway verging richtig schnell und ehe uns wir versahen, war bereits der Nachmittag um.

    Nun ging es auf direktem Weg Richtung Los Angeles und es war sozusagen ein Rennen gegen die Uhr. Der Sonnenuntergang am Strand am Oceanside Pier war unser Ziel und wir schafften es genau die letzten 20 Minuten der Sonne an diesem Tag zu sehen. Die Kulisse war wunderschön. Viele Surfer und Schwimmer und am Horizont die Sonne, welche vom Himmel ins Meer tauchte. Unbeschreiblich!

    Abschließend ging es ins Rubys zum Abendesse und danach direkt weiter nach Los Angeles, wo wir im Figueroa Hotel mit etwas Umwegen eincheckten.

  • Anreise mit Re-Check

    Wer glaubt, eine Reise in die USA ist einfach, der hat sich getäuscht. Ohne Zwischenstopp von Wien nach Los Angeles ist leider nicht möglich und da wir mit Air Berlin geflogen sind, gab es in Düsseldorf eine geplante Pause von drei Stunden. Doch aus diesen drei wurden dann insgesamt sechseinhalb. Begonnen hat alles sehr gut, mit einer Verzögerung von knapp zehn Minuten starteten wir in Wien-Schwechat. Beim Checkin erblickten wir eine nicht minder bekannte Person. Heinz Stiastny, früher Österreich-Chef von ING Diba und nun bei Postbus als Geschäftsführer, nahm den Flug nach Hannover.

    Die eigentlichen drei Stunden Wartezeit in Düsseldorf vergingen wie im Flug. Zuerst etwas getrunken, dann herumspaziert, den Arbeitern beim Stahl verlegen zugeschaut und der Verzehr eines kleinen Snacks.

    Erst dann wurde es richtig spannend. Zuerst wurden wir vom Gate C36 zu B48 geschickt. Das bedeutete den ganzen Weg, den wir schon einmal gehen durften, nur einen Stock tiefer, zurück gehen. Von dort ging es dann mit dem Bus (!) wieder zurück zum Gate C36, wo wir schon mal warteten und kamen nun eben von draußen ins Flugzeug.

    Dort angekommen, gemütlich gemacht und alles ausgepackt für den langen Flug auf einmal die Meldung vom Kapitän: „Wir bedauern diese Bitte, aber die Bundespolizei möchte noch einmal alle Passagiere des Flugzeugs checken und somit müssen Sie zurück zur Kontrolle.“ Da der direkte Weg aus dem Airbus nicht möglich war, mussten erneut Busse bestellt werden, die führten uns zurück und nun ging es zum Re-Check. Wir waren nicht das einzige Flugzeug und somit mussten wir warten und warten und warten. Nach längerem Warten die erneute Passkontrolle und für die Amerikaner die 20%-Kontroll-Marke der Gepäckskontrolle.

    Statt 13 Uhr waren wir gegen 16 Uhr wieder auf unseren Plätzen und nach einer weiteren halben Stunde startete der Airbus A330-200 mit Ziel Los Angeles.

    Dieser Flug gestaltete sich ohne Probleme und laut Kapitän holten wir etwa zehn Minuten wieder auf. Mahlzeiten gab es insgesamt drei, wobei davon zwei größer waren, vergleichbar mit Mittagessen sowie Abendessen. Das Unterhaltungsprogramm umfasste die drei Spielfilme Shrek 3, The Wedding Family und After the Sunset. Die ersten Beiden amüsant und einiges zu lachen und der Letzte eher actionlastig und ein wenig schnulzig.

    Angekommen in Los Angeles (LAX) sind wir kurz nach 18 Uhr Ortszeit (9 Stunden Zeitverschiebung zu Österreich). Die Amerikaner sind für ihre Kontrollsucht bekannt und dementsprechend gestalteten sich die letzten Kontrollen etwas langwieriger. Zuerst die Passkontrolle mit Fragestunde sowie der Abgabe der Fingerabdrücke inklusive Foto und dann, mit etwas Glück, ohne Gepäckkontrolle raus in die Freiheit. All diese Überprüfungen sind selbstverständlich verbunden mit viel Wartezeiten. Geduld ist hier eine wichtige Tugend.

    Vom Flughafen ging es mit dem Bus zu den Rental Cars und das funktionierte einwandfrei. Ausdruck, Führerschein und Kreditkarte hingeben, ein paar Angaben bestätigen, Navi erhalten und schon durften wir uns ein Auto aussuchen. Wir wählten als Fuhrparkklasse Full Size und das war eindeutig die richtige Entscheidung. Im Kofferraum Platz für zwei große und drei kleinere Koffer und auch sonst ausreichender Komfort.

    Mit dem Auto ging es dann direkt mit einem Zwischenstopp beim McDonalds nach San Diego in unser erstes Hotel, Sheraton Mission Valley.

    Gute Nacht.