Schlagwort: Navigation

  • Ohne Navi geht gar nichts

    Um ohne viel Aufwand an unbekannten Orten von A nach B zu kommen, ist ein Navigationsgerät auf jeden Fall eine Erleichterung. Natürlich ist es früher auch ohne gegangen und mittels Karten lesen und einer ungefähren Orientierung fand ebenfalls jeder ans Ziel. Hoffentlich. Jedoch ist es heutzutage sicher nicht verkehrt, aufs Navi zu setzen, wenn es schon vorhanden ist. Wir entschieden uns letztendlich für das vom Autoverleiher zur Verfügung gestellten Gerät. Der eigentliche Plan war das eigene mit der USA-Karte mitzunehmen, das scheiterte jedoch am Ende.

    Bekommen haben wir das Garmin nüvi 2360.

    Garmin.nuvi.2360

    Für alle Technikinteressierten die Eckdaten des Geräts.
    Display: 4.3″-LCD (480×272) • Multimedia: JPEG • Akku: LiIon, integriert (bis zu 3h Betriebsdauer) • Besonderheiten: USB 2.0, Bluetooth 2.0, Freisprecheinrichtung, Sprachsteuerung, TMCpro, Fußgängermodus, Fahrspurassistent • Zubehör: Kfz-Adapter, Halterung • Maße (BxHxT): 12.2×7.5×1.6cm • Gewicht: 162g (Quelle: Geizhals.at)

    Garmin.nuvi.2360.in.Action

    Die ersten paar Versuche eine Adresse einzugeben waren natürlich nicht ganz so einfach. Mit jeder neuen Eingabe wurden die Reaktionen und was man wie wo drücken muss besser und zielgerichteter, damit das richtige Ergebnis rauskam. So ist z.B. das Eingeben auf der Tastatur immer etwas unter dem eigentlich angezeigten Zeichen notwendig, um es richtig zu treffen.

    Zur Navigation selber gibt es nicht viel zu sagen. Insgesamt hat uns das Gerät sehr gut vom Norden in den Süden gelotst und es gab auch nur wenige Ungereimtheiten, wo es uns in die falsche Richtung führte. Einmal kam es vor, dass es aufgrund einer Baustelle eine Route nicht gab, die war vermutlich so neu und somit erfolgte kurz darauf eine Neuberechnung. War aber halb so wild und am Ende sind wir immer ans Ziel gekommen.

    Zwischendurch aktivierte sich hin und wieder die Spracheingabe. Wie das passierte, wissen wir nicht und mit einem Klick auf Beenden war das auch schon wieder vergessen. 🙂

    Abschließend kann man sagen, ein Navi ist heutzutage auf jeden Fall zu empfehlen. Egal ob es jetzt von der Navigation von einem zum nächsten Ort geht oder man auf der Suche nach einem Restaurant oder einer Einkaufsmöglichkeit ist, es erleichtert einem in jeder Hinsicht die Suche und das Vorankommen. Denn schließlich ist der Urlaub dazu da, um die Landschaft und all das rundherum zu genießen und nicht die Zeit mit Kartenlesen und dergleichen zu verbringen.

  • On the road

    Die Wege zwischen den Städten sind teilweise etwas länger und bereits nach einer kurzen Eingewöhnungsphase fanden wir uns schnell zurecht. Sehr viel Zeit verbrachten wir bisher auf der Interstate 95, welche in etwa vergleichbar mit unseren Autobahnen ist.

    Interstate 95

    Von den Geschwindigkeitsbeschränkungen her pendelt es sich überwiegend zwischen 55 mph (ca. 88 km/h), 60 (96), 65 (104) und 70 (112) ein. Wobei man schon dazu sagen muss, die Auto- und auch LKW-Fahrer halten sich nur bedingt an die Begrenzung. Meist sind sie um 5-10, teilweise 15 mph schneller unterwegs. Das muss man erst mal gewohnt werden und mit der Zeit findet man als Europäer einen Mittelweg, um gut voran zu kommen.

    Geschwindigkeit

    Die Beschilderung zu Ausfahrten und ebenso zu anderen Straßenabschnitten ist gut lesbar, weit genug entfernt und direkt bei der Abzweigungen erneut ausgeschildert. Einzig sobald es dunkel wird, sind wir mit unseren Schildern verwöhnt, da diese gut reflektieren. Dies ist hier in der USA nicht der Fall. Die Überkopf-Schilder werden in der Nacht mit Scheinwerfern beleuchtet und die Restlichen sind erst lesbar, wenn die Autoscheinwerfer genügend Licht darauf werfen.

    Interstate Beschilderung

    Das war es noch nicht mit allen Schildern, denn schließlich gibt es noch die Info-Tafeln. Diese sind bei größerem Angebot unterteilt in Unterkunft (Lodging), Essen (Food) und Tanken (Gas). So ist gut erkennbar, welche Angebote es wo gibt und gerade bei der Unterkunft ist es von Vorteil schon vor der Abfahrt einschätzen zu können, wo man die Nacht unterkommt.

    Interstate Hinweis Unterkunft

    Interstate Hinweis Essen

    Interstate Hinweis Tanken

    Sobald man eine Ausfahrt gewählt hat, steht direkt beim Abfahren wohin abzubiegen ist. Das erleichtert das Navigieren zum gewählten Punkt. Diese Angebote wünsche ich mir bitte ebenso auf Österreichs Straßen! 🙂