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  • matrix: Steve Jobs und Paul Allen

    1. Verspielte Physik. Dreidimensionale Lernwelten. Gestaltung: Sylvia Sammer
    2. Steve Jobs und Paul Allen. Die Lebensgeschichten zweier konträrer Computerpioniere. Gestaltung: Julia Gindl

    1. Am Grazer Institut für Informationssysteme und Computermedien wurde kürzlich in Zusammenarbeit mit dem MIT in Cambridge, USA, eine virtuelle 3D-Lernwelt entwickelt, in der Studierende auf eindrucksvolle Weise in die Geheimnisse der Physik eintauchen können. Diese 3D-Welt ermöglicht den Online-Zugang zu einem physikalischen Live-Experiment, das weit weg in einem Labor am MIT an einem Elektromagneten durchgeführt wird.

    Studierende können nun online, von jedem Ort der Welt aus, in kleinen Gruppen an diesem Experiment teilnehmen – und zwar durch persönliche Avatare, mit deren Hilfe sie nicht nur im Experiment herumspazieren, sondern auch dessen Verlauf selbst mit steuern können. Wenn z. B. der Avatar eines Studierenden in der virtuellen Lernwelt am Steuerungsbord die Stromzufuhr senkt, ist die Auswirkung dieser Aktion sofort am virtuell dargestellten Elektromagneten durch eine Verringerung der elektromagnetischen Wellen sichtbar. Fragen kann der ebenfalls als Avatar anwesende Lehrende rasch beantworten, da die Computerfiguren mittels Sprache und Gestik auch miteinander kommunizieren können. Ein Beitrag von Sylvia Sammer.

    2. „Ich denke, der Steve Jobs, den ich über all die Jahre kennenlernen durfte, wird nicht zufrieden sein, bis nicht mindestens die Hälfte aller verkauften Computer Macintoshs sind“, schreibt Jay Elliot in seiner Biographie „iLeadership“ über Steve Jobs, den CEO und Mitgründer von Apple. „Mit Charisma und Coolness an die Spitze“ untertitelt Elliot, der früher ein enger Mitarbeiter von Steve Jobs war und entsprechend viel Insiderwissen über den populären Medienprofi und „Computerverkäufer“ besitzt.
    „Der heilige Gral der Software war für mich das Betriebssystem, das zentrale Nervensystem eines Computers. Normalerweise macht sich niemand darüber Gedanken, außer wenn ein Fehler auftritt, der das System zum Abstürzen bringt.“ So beschreibt Paul Allen, Mitbegründer von Microsoft, in seiner Autobiographie „Idea Man“ seinen Fokus in punkto Computer- und Unternehmensgeschichte

    Julia Gindl hat die zwei sehr verschiedenen jüngst erschienenen Erfolgsgeschichten zweier Männer und ihrer Unternehmen gelesen.

    Jay Elliot, William L.Simon: Steve Jobs – iLeadership. Mit Charisma und Coolness an die Spitze. Aus dem Amerikanischen von G. Maximilian Knauer. (Buch Ariston Verlag.)
    Paul Allen: Idea Man. Autobiographie des Microsoft Mitgründers. Aus dem Englischen von Petra Pyka und Birgit Schöbitz. (Buch Campus Verlag.)

    Sonntag, 10. Juli 2011 22:30

    Quelle: oe1.orf.at und Die Lebensgeschichten zweier konträrer Computerpioniere

  • help: Mehrweggebinde, Nicht-zahlende Versicherungen, Virenschutz und MP3-Player-Reparatur

    Mehrweggebinde im Schattendasein | Kostenvoranschlag überschritten, Versicherung zahlt Differenz nicht | Was Virenschutzprogramme können | Bei Reparatur verschwundener MP3-Player | Nicht erhältliches Aktionsangebot

    Mehrweggebinde im Schattendasein
    Dass Mehrweggebinde ökologisch sinnvoll sind, ist unbestritten. Trotzdem führen sie eher ein Schattendasein. Der Handel behauptet wegen fehlender Konsumentenakzeptanz, Greenpeace meint hingegen wegen der von Handel gebotenen Auswahl und der Preisgestaltung.

    Kostenvoranschlag überschritten, Versicherung zahlt Differenz nicht
    Die Kosten für eine Schadensbehebung in einem Versicherungsfall werden von Versicherungen oft erst nach Vorlage eines Kostenvoranschlages übernommen. Wird der Kostenvoranschlag in der Folge überschritten, kann es allerdings unangenehm werden, etwa wenn die Versicherung die entstandene Differenz nicht übernehmen will, der Handwerker trotzdem auf den höheren Kosten beharrt und der Versicherungsnehmer die Differenz aus eigener Tasche zahlen soll.

    Was Virenschutzprogramme können
    Um sich einen Computervirus einzufangen, genügt oft ein Mausklick auf die falsche Internet-Seite. Virenscanner sind darum für jeden Rechner Pflicht. Aber sind die Programme wirklich so wachsam, wie die Hersteller versprechen? Und wie gründlich säubern sie Schädlinge von der Platte, sollte sich der PC infiziert haben? Das Computermagazin c’t hat aktuelle Kauf-Programme auf Schutz- und Putzqualitäten getestet.

    Bei Reparatur verschwundener MP3-Player
    Elektronische Geräte verlieren sehr rasch an Wert und so ist nicht selten ein Nachfolgemodell um ein Vielfaches billiger als der Vorläufer. Bei Schadenersatzansprüchen kann das mitunter für Frustrationen bei Konsumenten sorgen.

    Nicht erhältliches Aktionsangebot
    Sonderangebote, die nur zu einem ganz bestimmten Zeitraum erhältlich sind, sind ein bewährtes Mittel Kunden anzulocken. Zu Kundenärger – und damit in der Folge – zu Kundenvertreibung führen sie allerdings, wenn sich herausstellt, dass sie zum beworbenen Zeitpunkt nicht oder nicht mehr zur Verfügung stehen. Außer den Anbieter künftig mit Verachtung zu strafen haben einzelne Konsumenten in solchen Fällen aber kaum Möglichkeiten.

    Details zu bereits gesendeten help-Radiobeiträgen können Sie hier nachlesen.
    help, das Konsumentenmagazin: Jeden Samstag, 11:40 h, Ö1

    Quelle: help.ORF.at