Schlagwort: Ostküste

  • Washington DC: Zentrum der Macht

    Wer kennt Washington DC eigentlich nicht? Bekannt ist es natürlich fürs Weiße Haus, dem Sitz des US-Präsidenten. Rund um dieses Zentrum sind viele bekannte Organisationen und dergleichen angesiedelt. Nach einer etwas schlafloseren Nacht aufgrund des Zimmers ging es bereits zeitig in der Früh direkt in die Hauptstadt. Der Weg dorthin war leicht zu finden und eigentlich wollten wir in der Nähe der Union Station parken. Dort fanden wir aber auf die Schnelle nichts und wie es der Zufall so wollte, sprang uns wenig später ein Parkplatz ins Auge, wo es gerade mal 10 US-Dollar für den ganzen Tag kostete.

    Zu Fuß ging wir zurück zur Union Station und dort wollten wir eigentlich unsere Tour zu Fuß starten. Bereits von den Planungen kannten wir die Hop-on-Hop-off-Touren unter dem Label Big Bus Tour und nach kurzem Überlegen buchten wir die rote und blaue Linie. Insgesamt gibt es vier unterschiedliche Linien mit 40 Stationen. Heute Samstag fand rund ums Washington Monument der Navy-Air Force Halbmarathon statt. Dadurch waren bei der ersten Runde einige Stationen gesperrt.

    Die rote Tour umfasste Kapitol, Botanischer Garten, American Indian Museum, Air & Space Museum, Hirshhorn Museum, Smithsonian Castle, Washington Monument, American History Museum, National Portrait Gallery, FBI-Zentrale, Ford’s Theatre, Weißes Haus und National Archives. Während der Fahrt entschieden wir uns bei der zweiten Runde beim Weißen Haus auszusteigen und dort herumzuspazieren. Die Polizeipräsenz in diesem Bereich ist enorm hoch und einen falschen Schritt würde ich da nicht machen. 🙂

    Washington DC Big Bus Tour

    Washington Union Station

    Washington Capitol

    Washington FBI Zentrale

    Washington Monument

    Washington Museum

    Washington National Archive

    Washington Weißes Haus

    Washington Weißes Haus

    Washington World War II Memorial

    Barack oder Michelle Obama haben uns leider nicht zugewunken. 😉

    Direkt neben dem Weißen Haus wurde auf einem Platz von einer Gruppe jüngerer Männer Landhockey gespielt und die waren richtig gut. Teilweise blieben die Leute stehen und schauten begeistert zu.

    Washington Landhockey

  • Nächster Zwischenstopp: Baltimore

    Allzu lange hielten wir uns in Philadelphia nicht auf. Direkt nach der Tour zu Fuß ging es nach Baltimore. Der Name der Stadt ist bekannt, jedoch konnten wir nicht allzu viele Sehenswürdigkeiten finden. Da in Städten Parken nicht allzu günstig ist, suchten wir vorab Tipps. Und siehe da, in einer Wohngegend fanden wir letztendlich einen Platz für unseren Spaziergang.

    Die Stationen waren Washington Memorial, Innerer Hafen und der Ausblick vom Federal Hill. Der Tag neigte sich bereits dem Ende zu und die Dunkelheit brach recht bald an. Der innere Hafen mit den vielen Lichtern war aber auf jeden Fall genial. Auch wenn nicht viel Zeit ist, dafür sollte man sich ein paar ruhige Minuten nehmen.

    Baltimore Washington Memorial

    Baltimore Innerer Hafen

    Baltimore Innerer Hafen

    Baltimore Innerer Hafen

    Baltimore Innerer Hafen

    Abschließend ging es in ein Motel bereits am Weg nach Washington DC. Beim ersten Versuch scheiterten wir leider an einem ausgebuchten Hotel und nun haben wir ein kleines Zimmer mit Bett, Dusche und WC. Ausreichend für eine Nacht.

  • Eine Fahrt Richtung Süden

    Kurz vor 10 Uhr waren wir beim Autoverleih angekommen. Da wir in der Zwischenzeit die Straßen schon ganz gut kannten, fanden wir schnell die richtige Adresse. Dort angekommen ging es mal ins Büro, um alles Schriftliche zu erledigen. Natürlich gibt es viele Auswahlmöglichkeiten zusätzlich, jedoch alles gegen Cash. Eh klar.

    Nachdem das erledigt war, ging es wieder runter zum Wartepunkt und schon war das Auto da. So viel weiß ich, es ist ein Nissan. Genaueres werde ich noch nachreichen. Von der letzten Reise in die USA mit Auto war eindeutig mehr Zeit, doch da die Ausgabe mitten in der Stadt ist, muss alles sehr schnell gehen. Wir konnten uns gar nicht ordentlich umschauen, schon waren wir im dichten New Yorker Stadtverkehr. Nachdem das geschafft war, ging es dann endlich auf eine Interstate, vergleichbar mit der Autobahn bei uns.

    Zwischenstopp Philadelphia
    Die erste Adresse waren die Streets of Philadelphia. Für die Stadt selber haben wir uns schon vorab einen Plan zusammen gestellt, welche Sehenswürdigkeiten wir uns anschauen wollen und das sind wir dann zu Fuß abgegangen. Zu den Stationen gehört unter anderem Liberty Bell, einige Statuen rund um Benjamin Franklin, Independence Hall und die bekannte Rocky-Stiege.

    Auf der Straße beim Grand Central Terminal

    On the Road to Philadelphia

    Philadelphia Brücke

    Philadelphia Schiff

    Philadelphia Rocky Stiege

    Philadelphia Independence Hall

    Der Song für den Tag: Bruce Springsteen – Streets of Philadelphia

  • Kurze Meldung vor der Abfahrt

    Es ist jetzt kurz vor 9 Uhr und wir haben bereits gefrühstückt und sind so gut wie fertig mit dem Einpacken. Jetzt gehts dann gleich ans Auschecken und dann mit der Metro nach Manhattan.

    Dort bekommen wir ab 10 Uhr unser Auto. Mal schauen, wie die ersten Metern im New Yorker Straßenverkehr so werden. 🙂

    Bye Bye New York

    Bye Bye New York. Es hat Spaß gemacht, dich zu besichtigen!

  • Restliches Programm für den letzten Tag in NYC

    Nach dem phänomenalen Ausblick vom Empire State Building ging es zum nächsten Wolkenkratzer, dem Chrysler Building. Diesmal aber nur von unten und es ist immer wieder interessant zu sehen, wie ein Gebäude von der Straße aus wirkt. Besonders dann, wenn man es von oben kennt und es doch auch zu den bekannteren Hochhäusern gehört.

    Von dort ging es direkt weiter zum Grand Central Terminal. Dieser Bahnhof ist vielfach auch bekannt unter der umgangssprachlichen Version Grand Central Station. Von außen wirkt das Gebäude nicht übermäßig groß, drinnen angekommen, gab es mal ein „Wow“. Um mehr vom Gebäude und dessen Geschichte zu erfahren, holten wir uns den Audio Guide und spazierten mit diesem in der Halle umher. Egal wann und wo, immer war etwas los und die einen wirkten gestresst, die anderen total ruhig. Interessant ist es, sich einfach einen Platz zu suchen und dem regen Treiben zuzuschauen. Gerade eben noch den Wikipedia-Eintrag gelesen, der ebenfalls einige Infos parat hält.

    Grand Central Terminal von Außen

    Grand Central Terminal Bahnsteig

    Grand Central Terminal Haupthalle

    Grand.Central.Terminal Deckenbemalung

    Als nächster Punkt folgte die NBC Studio Tour. Auf dieser ist Fotografieren oder ähnliches leider nicht erlaubt. Somit gibts da nur ein Foto. Die Führung selber war nett gestaltet und wird von zwei Guides geführt. Den Einstieg macht ein Video in einem kleinen Kino zur Geschichte, Entstehung und der Entwicklung des Senders. Selbstverständlich sind da diverse bekannte Serien dabei, die in den letzten 40 oder mehr Jahren auch bei uns über die Bildschirme flimmerten.
    Danach ging es ins erste Studio, mit Blick hinter die Kulissen und Erklärung, wie alles aufgebaut ist. Sollte es eine Breaking News geben, dann ist das Team und der Sendebereich innerhalb von 60 Sekunden einsatzbereit. Bei der Landung des Flugzeuges am Hudson River ging das Team nach 47 (!!) Sekunden live on Air.

    NBC Studio

    Neben dem ganzen Sightseeing-Programm in New York gehört eigentlich auch ein Einkaufsbummel im Macy’s dazu und diesen absolvierten wir sozusagen am Ende. Bei all dem Angebot waren wir aber etwas überfordert und schauten uns somit nur die ganzen Stockwerke und Unterteilungen an. Für einen Kauf im größten Kaufhaus der Welt konnten wir uns letztendlich nicht entscheiden. 🙂

    So neigte sich der letzte volle Tag in New York City dem Ende zu und wir kehrten in unser Hotel zurück.

    Als nächstes steht Auto abholen auf dem Programm und mit dem geht es dann nach Philadelphia.

    Der Song für den heutigen Tag: Frank Sinatra – New York New York

  • Ein erneuter Blick von oben

    Nachdem es untertags ein kurzes Update mobil gab, hier nun einige Fotos vom Besuch am Empire State Building. Zu Beginn war die Sicht sehr stark eingeschränkt, dann kam die Sonne raus und es wurde besser, aber nicht perfekt. Trotz allem war es einfach genial und wir haben die Rundumsicht über New York und Umgebung sehr genossen.

    Hier nun einige Eindrücke von etwa eineinhalb Stunden im 86. Stockwerk aus einer Höhe von 320 Metern.

    Empire State Building

    Empire State Building Fertigstellung

    Empire State Building beim Bau

    Empire State Building Ausblick

    Empire State Building Ausblick

    Empire State Building Ausblick

    Empire State Building Ausblick

    Empire State Building Ausblick

    Empire State Building Ausblick

    Empire State Building Ausblick

    Empire State Building Ausblick

    Empire State Building Spitze

    Empire State Building Ausblick

    Empire State Building Ausblick

    Empire State Building Ausblick

    Empire State Building Ausblick

    Empire State Building Ausblick

    Empire State Building Ausblick

    Empire State Building Ausblick

    Empire State Building Ausblick

    Empire State Building Ausblick

    Empire State Building Ausblick

    Empire State Building Ausblick

    Empire State Building Ausblick

    Empire State Building Observatory Deck

  • Blick auf New York von oben

    Nach der High Line legten wir noch einen kurzen Zwischenstopp beim Jefferson Market Garden ein. Danach ging es zum Washington Square, einem Park, der als Eingang Richtung 5th Avenue einen großen Torbogen hat.

    Taubenmann

    Springbrunnen mit Regenbogen

    Auf jeden Fall ein Punkt, wo man kurz inne halten kann.
    Von diesem ging es vom Beginn der 5th Avenue bis hinauf zur 50th Street zum Rockefeller Center. Dort angekommen machten wir uns auf die Suche nach Top of the Rock und irrten dann etwas bei diesem Gebäudekomplex umher. Am Ende fanden wir das Ziel und düsten mit dem Aufzug in das 67. Stockwerk.

    Dort oben wurden wir mit einem wahrlich genialen Ausblick belohnt. Zuerst noch bei Tag…

    Top of the Rock

    New York bei Tag

    New York in der Sonne

    ..und dann bei Nacht.

    New York bei Nacht

    New York bei Nacht

  • Spaziergang auf der High Line

    Von diesem naturverbundenen Stück habe ich schon viel gehört, gelesen und gesehen. Nun war es endlich so weit und wir durften unsere Füße auf diesen schönen Flecken Erde setzen.

    High Line

    Hier eine kurze Erklärung direkt von Wikipedia: „Die High Line ist eine über 2,33 km erhaltene, aber nicht mehr als solche genutzte Hochbahntrasse im Westen von Manhattan, die seit 2006 zu einer Parkanlage, dem High Line Park, umgebaut wird. Der erste Abschnitt wurde im Juni 2009 der Öffentlichkeit übergeben. Es handelt sich um einen ehemaligen Streckenabschnitt der West Side Freight Line, auf der ausschließlich Güterverkehr betrieben wurde, nicht um einen Rest des ehemaligen Hochbahnnetzes von New York City, das dem Personenverkehr diente.“
    An manchen Stellen blitzen die Schienen heraus und man erkennt die frühere Aufgabe dieses Weges.

    High Line

    Der perfekte Ort, um die Seele ein wenig Baumeln und die Natur auf sich wirken zu lassen. 🙂

    High Line

    High Line

  • Ein Flugzeugträger ist eine kleine Stadt

    Nach dem Central Park ging es gemütlich zum Intrepid Sea Air Space Museum. Dieser Flugzeugträger hat eine lange Geschichte hinter sich und wäre fast der Verschrottung zum Opfer gefallen. Seit Anfang des Jahres 2013 ist das Museum um eine ordentliche Attraktion in Form des Space Shuttle Enterprise reicher.

    Intrepid Sea Air & Space Museum

    Der Eintritt ging sehr flott über die Bühne dank New York Pass. Von dort ging es direkt zur Ausgabe des Audioguides. Bereits 2010 bei der Reise an die Westküste war damals der Flugzeugträger USS Midway unser Ziel.
    Somit war es schön einen Vergleich ziehen zu können und manch bekanntes nun auch hier zu sehen. Am Flugdeck ist am Ende des Schiffes eine große Kuppel mit sehr interessantem Inhalt. Leider ist beim Ticket mit New York Pass dieser Eintritt nicht inkludiert und somit kostete dies erneut 7 Dollar pro Nase.

    Enterprise Space Shuttle

    Es ist aber auf jeden Fall einen Besuch wert. Schon interessant zu sehen, wie groß dieses Space Shuttle ist, wie es gebaut ist, welche Materialien verwendet wurden und und und.
    Wir hatten dann auch noch das Glück die letzte Vorstellung einer jungen Dame zu sehen, wo erklärt wurde, wie das mit dem luftleeren Raum funktioniert. Anhand einiger Beispiele wie einem Becher Wasser, einem Luftballon und einem Marshmallow zeigte sie die Reaktion mittels Entzug der Luft.

    Abschließend kann man sagen, mal wieder ein sehr cooler Besuch und hat Spaß gemacht, das alles sehen zu dürfen.

    Hubschrauber am Flugdeck des Intrepid

  • Water Taxi und viele Kilometer per pedes

    Den Weg von Chinatown Richtung East River bewältigten wir ohne Probleme. Als Navigationshilfe diente einzig ein Ausdruck von Google Maps. Für uns ging es bis zum Pier 16 bei der South Street, wo eine Zustiegstelle des New York Water Taxi ist. Der Ticketschalter ist nicht zu übersehen, da bei diesem Angebot alles in knalligem Gelb gehalten ist.

    New York Water Taxi

    Eine komplette Runde mit diesem Angebot dauert 90 Minuten und bei jeder Station kann man aussteigen und die Umgebung erkunden. Die Stationen sind neben Pier 16, Pier 1 (Brooklyn Bridge Park), Pier 84 (Hudson River Park), Pier 45 (Christopher Street) und Battery Park (Slip 6).

    Die Fahrt ist aber nicht direkt von Pier zu Pier, sondern nach Brooklyn geht es vorbei an der Queen Mary 2 und dann gibts einen kleinen Zwischenstop vor der Freiheitsstatue.

    Freiheitsstatue

    Damit auch jeder gute Fotos machen kann, bleibt das Water Taxi zuerst gerade, dann mit Blick rechts und anschließend mit Blick nach links vor der Statue stehen. Bei Gruppenfotos und dergleichen hilft der Guide. Da fehlt es wirklich an nichts. Nach diesem Zwischenstopp geht es zum Pier 84. Dort liegt das Intrepid Sea Air & Space Museum mit dem Space Shuttle Enterprise. Dieses sieht man jedoch nur, wenn man direkt auf dem Flugzeugträger ist und das kommt erst später an die Reihe.

    Intrepid Air & Space Museum

    Unsere Reise führte uns zur Ausstiegsstelle Battery Park. Dieser ist derzeit leider nicht so schön anzusehen, da umgebaut wird und dementsprechend ist nur ein Weg Richtung Financial District begehbar. Dazwischen kamen wir noch beim Park Bowling Green vorbei, wo wir uns etwas hinsetzten und den Brunnen und die Umgebung genossen.

    Dann ging es weiter zur Wall Street und allgemein dem Financial District. Obwohl es sehr sonnig war, kam in diesem Bereich die Sonne nicht durch, da die Gebäude rundherum so hoch waren. Das hatte irgendetwas von Kälte und machte keinen so interessanten Eindruck, wie erwartet.

    Da wir etwas Zeit hatten, gingen wir erneut zum Pier 15 waterfrot esplanade und setzten uns dort auf die gemütlichen Stühle. Nachdem mehr Zeit als geplant war, fuhren wir erneut eine Runde mit dem Water Taxi. Diesmal mit einem anderen Guide und somit auch mit neuen Informationen gespickt stiegen wir beim Pier 16 auch wieder aus. Von dort aus ging es zum Brooklyn Bridge Walkway.

    Per pedes ging es somit von Manhattan nach Brooklyn und wieder zurück. Unser eigentlicher Plan war über die Manhattan Bridge zurückzugehen, doch wir fanden leider den Fußweg nicht.

    Abschließend kann gesagt werden, wir waren viel auf dem Wasser unterwegs und haben ebenso viele Kilometer zu Fuß gesammelt.

    New Yorker Skyline bei Nacht