Schlagwort: Reise

  • St. Augustine: Die älteste Stadt der USA

    Fast am Weg von Jacksonville weiter in den Süden liegt St. Augustine, welche die älteste durchgehend besiedelte von Europäern gegründete Stadt der USA ist. Passenderweise lautet die Website zum Ort www.oldcity.com. 🙂

    St.Augustine Schild

    Direkt bei der Ankunft wussten wir nicht so recht, wohin es gehen soll, denn vorab fanden wir keine ordentlichen Sehenswürdigkeiten. Mittels Navi wählten wir vor Ort einen Punkt und dort parkten wir direkt und gingen eine schöne Runde bei einer alten Festung sowie im spanischen Viertel.

    St.Augustine Brücke

    St.Augustine Brücke

    St.Augustine Festung

    St.Augustine Festung

    St.Augustine spanisches Viertel

    Vom Klima her ist es sehr schwül und die Temperatur lag um die 33°C. Ins Schwitzen kommt man sehr leicht, da die Luftfeuchtigkeit wieder einmal über 80% lag. 🙂

    St.Augustine Straße

    Bei der Weiterfahrt war bereits in regelmäßigen Abständen Miami angeschrieben und noch dazu mit unter 300 Meilen.
    Es ist nicht mehr weit!

  • Eine Nacht in Jacksonville

    Der Tag war lang und auch mit vielen Erlebnissen und Eindrücken gespickt. In der Früh ging es nach dem Aufstehen mal auf die Interstate und bei einem Walmart holten wir uns ein Frühstück sowie genügend Trinkvorrat für die kommenden Tage.

    Walmart Frühstück

    Gesamt haben wir an diesem Tag über 800 km geschafft. Da wir aber an einigen Orten eine Pause machten, verteilte es sich schön auf den Tag und erst gegen Ende hin merkten wir, wie viel wir zurückgelegt hatten.

    Als Übernachtung diente uns diesmal Motel 6 im Süden von Jacksonville.

    Gute Nacht. 🙂

  • Jacksonville: Angekommen im Sunshine State

    Direkt nach Savannah ging es weiter und wir überquerten die Grenze nach Florida. Etwas über 200 km weiter waren wir beim nächsten Zwischenstopp Jacksonville, der bevölkerungsreichsten Stadt Floridas, angekommen. Wie es der Zufall so will, kamen wir kurz vor Einbruch der Dunkelheit an. Die Skyline mit den vielen Lichtern wirkt am Abend ziemlich beeindruckend.

    Jacksonville Skyline

    Als Punkt wählten wir den Friendship Fountain. Dort war direkt ein Parkplatz und nach ein paar Metern zu Fuß hatten wir einen perfekten Blick auf die Wolkenkratzer und die Brücke John T. Alsop Jr. Bridge. Bei der Rückfahrt über die Brücke durften wir etwas warten, da die Zugbrücke geöffnet wurde, damit ein Schiff durchfahren konnte.

    Jacksonville Friendship Fountain

    Jacksonville Acosta Bridge

    Jacksonville Friendship Fountain nah

    Jacksonville Skyline

    Der Sänger Fred Durst von Limp Bizkit kommt ebenfalls aus Jacksonville. Uns hat die Skyline sehr gut gefallen und beim Friendship Fountain lässt es sich gut die Füße hochlagern und den Ausblick genießen. 🙂

    Jacksonville Friendship Fountain beleuchtet

    Song des Tages: Limp Bizkit – Rollin

  • Ein Abstecher nach Savannah

    Bereits bei der Fahrt nach Charleston stand auf den Schildern immer wieder Savannah und nachdem wir im Auto saßen, entschieden wir kurzfristig, einen bisher ungeplanten Zwischenstopp in Savannah im Bundesstaat Georgia einzulegen.

    Savannah Tafel

    Während der Fahrt suchten wir interessante Punkte heraus und steuerten diese direkt bei der Ankunft an. Bereits kurz vor der Stadt begrüßte uns die Talmadge Memorial Bridge, welche in ungewohnt hohem Bogen übers Meer ging.

    Savannah Brücke

    In der Stadt angekommen suchten wir in der Nähe der Meerpromenade einen Parkplatz, jedoch ohne Erfolg. Nur mittels eines kurzen Haltes ging es zum Foto schießen und dann direkt weiter zum Forsyth Park. Benannt nach dem Politiker John Forsyth und ein Ort, um zu entspannen. Neben den interessanten Bäumen, großen Schmetterlingen, einem Brunnen und vielen schattigen Plätzen bietet dieser Park einen guten Punkt für eine Pause. Parken ist in der Nähe überwiegend möglich.

    Savannah Ufer Brücke

    Savannah Forsyth Park

    Savannah Springbrunnen

    Savannah Schmetterling

    Savannah Haus

    Die Stadt ist ebenfalls einen Besuch wert und vom Flair her ist es sehr „Südstaatig“ und damit gemütlich und wirkt sehr vertraut. 🙂

  • Zwischenstopp in Charleston

    Nach einer Fahrt von etwa vier Stunden waren wir in South Carolina, genauer gesagt Charleston angekommen. Von der Einwohnerzahl mit 120.000 her vergleichbar mit Innsbruck liegt die Stadt direkt am atlantischen Ozean. In einer der Seitengassen fanden wir einen Parkplatz und schon ging es Richtung Wasser. Kurz davor war ein schöner Springbrunnen der von Kindern und Junggebliebenen zum Planschen verwendet wurde. Bei der Hitze von 33°C und einer Luftfeuchtigkeit von 80% und mehr kein Wunder.

    Charleston Springbrunnen

    Auf der Straße begegneten wir einem Mann mit Papagei in der Hand. So etwas sieht man auch nicht alle Tage.

    Charleston Papagei

    Als Stationen suchten wir uns vorab Waterfront Park, White Point Garden, Meeting Street und Market Street heraus. Bei einem Gespräch am Steg mit einer Ortskundigen Dame erhielten wir noch einige Tipps mehr, unter anderem City Market und City Hall. Und für unseren Flugzeugträger-Fan Andyt hab ich von der Entfernung die nun als Museum konzipierte USS Yorktown (CV-10) abgelichtet. 🙂

    Charleston Stadtfront am Wasser

    Charleston City Hall

    Charleston City Market

    Charleston USS Yorktown

    Beim Gang durch die Market Street entdeckten wir eine kleine Eidechse. Sobald sie sich bewegte, war sie sehr schnell. Interessant anzusehen.

    Charleston Eidechse

    Die Häuser selber waren in einigen Straßen doch recht groß und wirkten wie Villen sowie geräumige Herrenhäuser.

    Charleston Gebäude

    Eine Entdeckung machten wir bereits zu Beginn. Und zwar ist bei so gut wie jedem Haus eine Laterne mit einem brennenen Licht beim Eingang. Was dies zu bedeuten hat, konnten wir nicht herausfinden und auf die Schnelle steht dazu auch im Internet nichts.

    Charleston Laterne

    Zu guter Letzt kann man sagen, Charleston ist eine Reise wert und wer in der Nähe ist, sollte sich unbedingt die Zeit nehmen. Das Flair ist einfach genial und wirkte sehr gelassen auf uns. Nach dem Trubel in den Städten eine willkommene Abwechslung.

    Charleston Brücke

  • On the road

    Die Wege zwischen den Städten sind teilweise etwas länger und bereits nach einer kurzen Eingewöhnungsphase fanden wir uns schnell zurecht. Sehr viel Zeit verbrachten wir bisher auf der Interstate 95, welche in etwa vergleichbar mit unseren Autobahnen ist.

    Interstate 95

    Von den Geschwindigkeitsbeschränkungen her pendelt es sich überwiegend zwischen 55 mph (ca. 88 km/h), 60 (96), 65 (104) und 70 (112) ein. Wobei man schon dazu sagen muss, die Auto- und auch LKW-Fahrer halten sich nur bedingt an die Begrenzung. Meist sind sie um 5-10, teilweise 15 mph schneller unterwegs. Das muss man erst mal gewohnt werden und mit der Zeit findet man als Europäer einen Mittelweg, um gut voran zu kommen.

    Geschwindigkeit

    Die Beschilderung zu Ausfahrten und ebenso zu anderen Straßenabschnitten ist gut lesbar, weit genug entfernt und direkt bei der Abzweigungen erneut ausgeschildert. Einzig sobald es dunkel wird, sind wir mit unseren Schildern verwöhnt, da diese gut reflektieren. Dies ist hier in der USA nicht der Fall. Die Überkopf-Schilder werden in der Nacht mit Scheinwerfern beleuchtet und die Restlichen sind erst lesbar, wenn die Autoscheinwerfer genügend Licht darauf werfen.

    Interstate Beschilderung

    Das war es noch nicht mit allen Schildern, denn schließlich gibt es noch die Info-Tafeln. Diese sind bei größerem Angebot unterteilt in Unterkunft (Lodging), Essen (Food) und Tanken (Gas). So ist gut erkennbar, welche Angebote es wo gibt und gerade bei der Unterkunft ist es von Vorteil schon vor der Abfahrt einschätzen zu können, wo man die Nacht unterkommt.

    Interstate Hinweis Unterkunft

    Interstate Hinweis Essen

    Interstate Hinweis Tanken

    Sobald man eine Ausfahrt gewählt hat, steht direkt beim Abfahren wohin abzubiegen ist. Das erleichtert das Navigieren zum gewählten Punkt. Diese Angebote wünsche ich mir bitte ebenso auf Österreichs Straßen! 🙂

  • Unser Auto: Nissan Altima S

    Nun ist endlich Zeit, um auf unser Fortbewegungsmittel näher einzugehen. Es wurde ein Nissan Altima S und wir sind bisher damit sehr zufrieden. Direkt bei der Abfahrt waren die Probleme „Wie stelle ich meinen Sitz in die richtige Position?“ und „Warum gehen die Fenster nicht auf?“. Diese beiden Herausforderungen meisterten wir dann teils mithilfe des anwesenden Personals. 🙂

    Nissan Altima S von der Seite

    Direkt nach Erhalt des Autos ging es gleich mal in den New Yorker Straßenverkehr. Wichtig ist, dort immer etwas mehr Zeit einzurechnen, da im Big Apple grundsätzlich das Auto eher langsam als schnell ist. Die Fußgänger sind hier einfach in der Überzahl und gehen dann, wenn es grad passt.

    Nissan Altima S von vorne

    Die Fahrt von Manhattan nach Philadelphia verlief reibungslos und währenddessen fanden wir auch noch die letzten Funktionen des Autos heraus. In der USA hat ein Auto grundsätzlich Automatik. Daran kann man sich gewöhnen. 😉 Warum hat sich das bei uns noch nicht durchgesetzt? Dazu gehört ebenso ein Tempomat, der sich, wenn man es mal heraußen hat, sehr einfach bedienen lässt. Cruise einstellen, Geschwindigkeit anpeilen, Set und schon gehts dahin. Die Steuerung von ein paar Meilen pro Stunde auf- oder abwärts geht einfach mittels Wippen. Richtig praktisch und somit ist die Konzentration beim Verkehr und nicht beim Handling des Fahrzeuges.

    Nissan Altima S Kilometerstand

    Die bisher zurückgelegte Strecke hat die 1.000 Meilen (ca. 1.600 Kilometer) überschritten. Wir durchquerten die Bundesstaaten New York, New Jersey, Pennsylvania, Maryland, District of Columbia, Virginia, North Carolina, South Carolina, Georgia und nun sind wir in Florida angekommen. Zu Beginn der Reiseroute gab es noch einige Mautstellen, doch je weiter wir nach Süden kamen, desto seltener wurden diese. Und so wie es derzeit aussieht, werden wir nur mehr beim Tagesausflug nach Key West zahlen dürfen. 🙂

    Heute bei der Fahrt über eine Brücke wichen vor uns plötzlich alle Autos und Lastwagen aus und als wir näher kamen, erkannten wir eine große Entenfamilie, die sich etwas verirrt hat. Hoffentlich sind sie heil drüber gekommen, vor und hinter uns ging es zumindest gut.

    Abschließend kann man sagen, unser Auto hat bisher gut funktioniert und alles ist ohne Probleme verlaufen. So soll es auch bleiben…

  • Ein Google-Auto

    Gleich zum Beginn unserer Autofahrt überholte uns ein interessantes Auto. Auf der Seite stand groß Google Photo Team und darunter Maps, Street View, Search, Google. Als Domain war www.trustedphotomd.com vermerkt.

    Erst bei zweiten und damit genauerem Blick fiel die passende Nummerntafel auf. Statt der normalen Buchstaben-Zahlen-Kombination stand passenderweise „Google„. 🙂

    Google Auto mit passender Nummerntafel

  • Weiterfahrt Richtung Charleston

    Nach einem interessanten, informativen und gelungenen Tag in Washington DC ging es zurück zum Auto und damit weiter auf den Highway. Der Verkehr war überwiegend angenehm und nur an zwei Stellen war Stau angesagt. Einmal wegen zu viel Verkehr und beim zweiten Mal ging es von drei auf eine Spur wegen einer längeren Baustelle zusammen.

    Wir liegen gut in der Zeit und eigentlich wäre die Weiterfahrt von Washington DC erst für Sonntagmittag geplant gewesen. Als nächster Punkt auf der Karte ist Charleston in North Carolina vorgesehen. Die komplette Strecke macht über 800 Kilometer aus und durch die frühere Weiterfahrt ist für den morgigen Tag nur mehr die Hälfte der Strecke auf dem Plan.

    Selma, North Carolina

    Unser aktueller Standort ist Selma in North Carolina, ein kleiner verträumter Ort mit gerade mal 1.000 Einwohnern. Das Zimmer im Masters Economy Inn ist im Vergleich zur letzten Nacht einige Klassen besser und lässt auf eine gute Nacht hoffen. 🙂

    Gute Nacht!

  • Das Washington Monument

    Im letzten Beitrag war unter anderem das Washington Monument nur von einem Gerüst umgeben zu sehen. Beim Erdbeben 2011 wurde das Wahrzeichen so stark beschädigt, das einige Steine brachen und dadurch eine Restaurierung notwendig machte. Rund um den weißen Marmorturm stehen 50 amerikanische Flaggen, je eine pro Bundesstaat.

    Washington Monument

    Die Bauzeit des Turmes benötigte 36 Jahre, da unter anderem das Geld ausging und der Bürgerkrieg dazwischen kam. Betreffend des Namens ist noch zu erwähnen, er leitet sich nicht von der Stadt ab, sondern wurde zu Ehren von George Washington erbaut.

    Washington Monument von vorne

    Wann die Wiedereröffnung stattfinden soll, ist bisher nicht bekannt.