Schlagwort: Washington DC

  • Die Ostküste und das Wetter

    Nachdem es im ersten Beitrag zum Wetter eigentlich nur Positives zu sagen gab, hat sich seitdem nichts geändert. Eigentlich ist bereits die Regensaison und dementsprechend ist die Wahrscheinlichkeit von Niederschlag doch sehr hoch. Am Anfang haben wir dauernd auf die Wettervorhersage geschaut und immer stand Regen, bewölkt und es machte einen eher unguten Eindruck. Regen gab es, aber wenn dann nur kurz und nach einer halben Stunde oder Stunde war wieder alles trocken und sonst konnten wir uns auch nicht beschweren. Temperaturen von 28 bis 35°C und eine Luftfeuchtigkeit von 70%, teils sogar über 80%. Das ist man von unseren Breitengraden nicht gewohnt.

    Wenn Regen kam, hatten wir eigentlich immer Glück. Beim ersten Mal in New York waren wir gerade bei NBC und hatten die Studio Tour und beim Warten auf den Beginn hat es so richtig stark geschüttet. Nach der einstündigen Tour ging es ins Freie und vom Regen merkten man bis auf die Pfütze nicht mehr viel.

    wetterverlauf.washington

    Das nächste Mal in Orlando beim Besuch von SeaWorld. Dazwischen immer wieder kurz ein paar Tropfen, aber nichts aufregendes. Beim Besuch des Delfinbeckens – mittels Blick durch eine Glaswand unterirdisch – war noch nichts. Als wir wieder rausgehen wollten, regnete es recht stark und somit blieben wir noch etwas bei den Delfinen. Als sich die Wolke verzogen hat, war die Luftfeuchtigkeit zwar höher, aber sonst nicht allzu viel nass vom Regen.

    wetterverlauf.jacksonville

    Beim Besuch in Cape Canaveral ist die Mondmission in einem großen Komplex. Als wir dort fertig waren, wollten wir zum nächtsen Angebot gehen, doch da regnete es sehr stark und somit warteten wir noch etwas. Das hat sich dann aber ebenfalls sehr schnell verzogen und nach etwa 20 Minuten war ein unbeschwertes Gehen im Freien schon wieder kein Problem.

    Angekommen in Miami und eigentlich ein schlechtes Wetter erwartend, wurden wir positiv überrascht. Die komplette Vorhersage bisher sagte immer Regen, bewölkt und nicht gerade schön. Bewölkt war es teilweise, aber nur minimal und Regen gab es. Jedoch bis auf gestern immer nur in der Nacht. Da teilweise so stark, dass der Regen uns weckte, aber dafür bisher immer nur ausgiebiger in der Nacht.

    wetterverlauf.miami

    Wenn es so bleibt, dann freuen wir uns natürlich sehr. Beschweren können wir uns definitiv nicht! 🙂

    Hier noch in der Früh vorm Wegfahren nach Key West bei Regen, wobei es da schon so gut wie aufgehört hatte…

    Regen.Miami

  • Weiterfahrt Richtung Charleston

    Nach einem interessanten, informativen und gelungenen Tag in Washington DC ging es zurück zum Auto und damit weiter auf den Highway. Der Verkehr war überwiegend angenehm und nur an zwei Stellen war Stau angesagt. Einmal wegen zu viel Verkehr und beim zweiten Mal ging es von drei auf eine Spur wegen einer längeren Baustelle zusammen.

    Wir liegen gut in der Zeit und eigentlich wäre die Weiterfahrt von Washington DC erst für Sonntagmittag geplant gewesen. Als nächster Punkt auf der Karte ist Charleston in North Carolina vorgesehen. Die komplette Strecke macht über 800 Kilometer aus und durch die frühere Weiterfahrt ist für den morgigen Tag nur mehr die Hälfte der Strecke auf dem Plan.

    Selma, North Carolina

    Unser aktueller Standort ist Selma in North Carolina, ein kleiner verträumter Ort mit gerade mal 1.000 Einwohnern. Das Zimmer im Masters Economy Inn ist im Vergleich zur letzten Nacht einige Klassen besser und lässt auf eine gute Nacht hoffen. 🙂

    Gute Nacht!

  • Das Washington Monument

    Im letzten Beitrag war unter anderem das Washington Monument nur von einem Gerüst umgeben zu sehen. Beim Erdbeben 2011 wurde das Wahrzeichen so stark beschädigt, das einige Steine brachen und dadurch eine Restaurierung notwendig machte. Rund um den weißen Marmorturm stehen 50 amerikanische Flaggen, je eine pro Bundesstaat.

    Washington Monument

    Die Bauzeit des Turmes benötigte 36 Jahre, da unter anderem das Geld ausging und der Bürgerkrieg dazwischen kam. Betreffend des Namens ist noch zu erwähnen, er leitet sich nicht von der Stadt ab, sondern wurde zu Ehren von George Washington erbaut.

    Washington Monument von vorne

    Wann die Wiedereröffnung stattfinden soll, ist bisher nicht bekannt.

  • Washington DC: Zentrum der Macht

    Wer kennt Washington DC eigentlich nicht? Bekannt ist es natürlich fürs Weiße Haus, dem Sitz des US-Präsidenten. Rund um dieses Zentrum sind viele bekannte Organisationen und dergleichen angesiedelt. Nach einer etwas schlafloseren Nacht aufgrund des Zimmers ging es bereits zeitig in der Früh direkt in die Hauptstadt. Der Weg dorthin war leicht zu finden und eigentlich wollten wir in der Nähe der Union Station parken. Dort fanden wir aber auf die Schnelle nichts und wie es der Zufall so wollte, sprang uns wenig später ein Parkplatz ins Auge, wo es gerade mal 10 US-Dollar für den ganzen Tag kostete.

    Zu Fuß ging wir zurück zur Union Station und dort wollten wir eigentlich unsere Tour zu Fuß starten. Bereits von den Planungen kannten wir die Hop-on-Hop-off-Touren unter dem Label Big Bus Tour und nach kurzem Überlegen buchten wir die rote und blaue Linie. Insgesamt gibt es vier unterschiedliche Linien mit 40 Stationen. Heute Samstag fand rund ums Washington Monument der Navy-Air Force Halbmarathon statt. Dadurch waren bei der ersten Runde einige Stationen gesperrt.

    Die rote Tour umfasste Kapitol, Botanischer Garten, American Indian Museum, Air & Space Museum, Hirshhorn Museum, Smithsonian Castle, Washington Monument, American History Museum, National Portrait Gallery, FBI-Zentrale, Ford’s Theatre, Weißes Haus und National Archives. Während der Fahrt entschieden wir uns bei der zweiten Runde beim Weißen Haus auszusteigen und dort herumzuspazieren. Die Polizeipräsenz in diesem Bereich ist enorm hoch und einen falschen Schritt würde ich da nicht machen. 🙂

    Washington DC Big Bus Tour

    Washington Union Station

    Washington Capitol

    Washington FBI Zentrale

    Washington Monument

    Washington Museum

    Washington National Archive

    Washington Weißes Haus

    Washington Weißes Haus

    Washington World War II Memorial

    Barack oder Michelle Obama haben uns leider nicht zugewunken. 😉

    Direkt neben dem Weißen Haus wurde auf einem Platz von einer Gruppe jüngerer Männer Landhockey gespielt und die waren richtig gut. Teilweise blieben die Leute stehen und schauten begeistert zu.

    Washington Landhockey