Monat: Juni 2014

  • San Galgano – Die Kirche ohne Dach

    Bereits bei der Reiseplanung war auf unserem Radar San Galgano. Dieser Ort ist bekannt für eine große Kirche ohne Dach. Mit Navi fanden wir ohne viele Komplikationen zum Ort und schließlich zur Kirche. Entlang der Allee stellten wir unser Auto ab und gingen die letzten Meter zu Fuß.

    Der Eintritt kostet faire zwei Euro pro Person. Im Inneren der Kirchenmauern kann man sich anschließend frei bewegen.

    Wer sich nun fragt, wieso das Dach fehlt. 1783 stürzten der Glockenturm und die meisten Gewölbe ein. Die Steine wurden von den in der nähe wohnenden Bauern zum Hausbau verwendet und da der verwaltende Orden kein Geld hatte bzw. vertrieben wurde, blieb die Kirche bis heute ohne Dach.

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    Hier noch zwei weitere Fotos der Kirche bei Nacht. Denn da wird diese extra beleuchtet und das sieht einfach nur genial aus.

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    Quelle: SanGalgano.org

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    Quelle: JuzaPhoto

    Wir waren nur untertags dort, deswegen hier leider nur Suchergebnisse aus dem Internet. 😉

  • Monteriggioni – Spielende Kinder und die Aussicht genießen

    Der nächste Punkt auf unserer Reise war die Stadt Monteriggioni nahe Siena. Wir hatten bei der Anreise Glück, da wir etwas früher dran waren. Denn was wir nicht wussten, an diesem Tag war ein Fest für Familien mit Kinder in der Stadt und dementsprechend war sehr viel los. Es wurden alle möglichen Wiesen bereits als Parkplätze verwendet, da die eigentlichen Parkplätze aufgebraucht waren.

    Hier ein paar Zeilen aus Wikipedia als Zusatzinfo.
    Der Ort liegt auf dem Berg Monte Ala in der Gebirgskette Montagnola Senese an der Via Francigena und wird von einer mittelalterlichen, noch heute erhaltenen Stadtmauer von etwa 2 Metern Breite und 570 m Länge mit Wehrgang und mit 14 Türmen umgeben, von denen heute noch elf weitgehend unbeschädigt sind. Diese hatten die Fläche von 6×4 Metern und erhoben sich 15 Metern über den Stadtmauern. Der fünfzehnte Turm lag im Zentrum der Befestigung, ist aber heute nur noch als Turmstumpf zu erkennen. Der Durchmesser der in Kreisform angelegten Stadtmauer beträgt 172 Meter. Der Ort besitzt zwei Stadttore: das Siena zugewandte Haupttor Porta Franca und das nach Florenz ausgerichtete Porta di sotto.

    Obwohl viel los war, hat es Spaß gemacht, zwischen den Stadtmauern herumzuschlendern. Als wir am anderen Ende ankamen, entdeckten wir die Möglichkeit auf die Mauern hinaufzugehen und wollten das auch gleich in die Tat umsetzen. Doch eigentlich muss man für diese Möglichkeit der Aussicht zwei Euro bezahlen und darf dann erst rauf. Das war aber nicht allzu gut angeschrieben und wir waren nicht die einzigen, die es übersehen haben. Letztenendes bemerkte die Mitarbeiterin uns aber doch und pfiff uns zurück. Nachdem wir aber auch andere Leute beobachten konnten, wie sie ohne Ticket raufkamen, wagte ich alleine einen neuen Versuch und kam auch ohne viel Aufwand hinauf. Die Aussicht war nett, aber keine zwei Euro wert. So viel kann ich euch sagen. 🙂

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    Eine nette Stadt, von der man gut den Ausblick rundherum genießen kann. Hat uns gefallen!

  • Eine schöne Runde durchs Chianti-Gebiet

    Nachdem unsere Route durch Siena schneller als geplant erledigt war, überlegten wir, wie es weitergeht. Es dauerte nicht lange, bis der Vorschlag kam, eine Runde durchs weltbekannte Chianti-Gebiet zu fahren. Da u.a. im Reiseführer mit Startpunkt Siena eine Runde drinnen war, nutzten wir all unser Hirnschmalz und stellten mit dem Navi gleich eine Route zusammen.

    Wer das Gebiet bisher nicht kennt, die ersten Zeilen aus Wikipedia.
    Das Chianti-Gebiet, auch Colline del Chianti (Chianti-Hügel) oder Monti del Chianti (Chianti-Berge) genannt, ist eine Hügelkette (Gebirgskette) im Zentrum der Toskana, in der schon seit Jahrhunderten Chianti-Wein produziert wird. Das Weinbaugebiet macht ca. ein Drittel der gesamten Toskana aus.

    Unsere Runde führte durch einen schönen Teil des Chianti-Gebietes und es war einfach traumhaft. Überwiegend schönes Wetter und viele tolle Aussichten. So lässt sichs leben. 🙂

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    Hier noch ein geniales, jedoch nachbearbeitetes, Bild aus Wikipedia.

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    Danke fürs Lesen! 🙂

  • Siena, das Zentrum der Toskana

    Die letzte große Stadt auf unserer Rundreise ist Siena. Etwa 50.000 Einwohner leben direkt in Siena, welche unter anderem für das Pferderennen direkt im Zentrum bekannt ist. Es war etwas frischer und die meisten waren mit Pullover oder Jacke unterwegs.
    Gerade bei den bekannteren Hotspots sind viele Touristen unterwegs. Hat aber insgesamt gepasst. 🙂

    Beim Dom war ein weiterer Flügel geplant, doch die Fertigstellung schafften sie damals nicht mehr. Jetzt steht eben nur die Außenmauer sowie ein paar Fenster und Verzierungen.

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    Insgesamt gesehen haben wir uns von Siena mehr erwartet und hatten dementsprechend auch mehr Zeit eingeplant. Die benötigten wir nicht ganz, somit war noch eine schöne Runde im Chianti-Gebiet drinnen. 🙂

  • Per Pedes mit Google Maps übers Wasser

    Zwischendurch mal etwas auflockerndes und durchaus auch zu Schmunzeln. Bei unserer Planung vor Ort, mussten wir uns teilweise auf das verfügbare WLAN verlassen, denn ein paar Routen, Gehweg und dergleichen haben wir uns vorab nicht rausgesucht, da teils nicht für alles Zeit war, wie wir uns es vorgenommen hatten. 😉

    Funktioniert hat es immer, denn bekanntlich ist gerade die Spontantität bei im Urlaub das beste, was passieren kann. Nur so erlebt man Dinge, die zum Einen nicht geplant waren und zum Anderen ewig im Gedächtnis bleiben.

    Eines davon ist unsere Routenplanung für Cinque Terre. In diversen Reiseführern, Blogs und Berichten über Besuche der fünf Ortschaften nordwestlich der Toskana empfehlen so gut wie alle, NICHTinq mit dem Auto diese traumhaft schöne Gegend zu besuchen. Das hat den einfachen Grund, in die Orte selber kann man aufgrund des Platzmangels und der vielen Besucher sowieso nicht und die Straßen dazwischen sind auch nicht gerade Autobahnen. 🙂 Somit entschieden wir uns für die Zugfahrt ab La Spezia und das war definitiv eine sehr weise und praktische Entscheidung. Denn z.B. bei der vorletzten Zugfahrt waren es gerade mal drei Minuten Fahrzeit von der einen zur nächsten Station. Mit dem Auto hätten wir das in dieser Zeit nie und nimmer geschafft.

    Eine weitere Möglichkeit Cinque Terre zu besuchen ist die doch sehr bergige Gebirgslandschaft zu Fuß zu bereisen. Wenn man die Zeit dazu hat, ist das sicher eine geniale Erfahrung. Wir hatten aber einen bzw zwei Tage für diesen Part der Reise veranschlagt und dementsprechend wählten wir die Cinque Terre Card. Damit ist es möglich einen oder zwei Tage, je nach Bedarf, den Zug von La Spezia bis Levanto zu fahren. Praktischerweise so oft man will. Das hat schon etwas!
    Noch dazu ist die Karte sehr schön und die paar Euro für die Tageskarte ist sie definitiv wert.

    Vor unserem Start in den Tag schauten wir uns noch kurz die Route und dergleichen an und wie der Zufall so will, klickte ich auf den Fußgänger-Modus.

    Das Ergebnis sah dann folgendermaßen aus

    Per.Pedes.nach.Cinque.Terre.Meer

    Im ersten Moment dachte ich mir, cool, die können auch schon beim Routing Schifffahrten und dergleichen inkludieren. Doch wenn du nun genauer schaust, arbeitet bei Google wohl ein „Jesus“, denn der konnte angeblich auch übers Wasser gehen. 😀

    Ähm ja, das war die ganze Geschichte für Zwischendurch.

    Danke fürs Lesen!

    Stay tuned.

  • Eine wunderschöne Nacht in Agriturismo

    Endlich waren wir bei den bisher nur aus dem Internet bekannten Agriturismo angekommen. Diese Unterkünfte in der Toskana sind Bauernhöfe, die zusätzlich Zimmer vermieten. Direkt neben Montepulciano fanden wir Agriturismo La Creta und bereits bei unserer Ankunft waren wir verzaubert. Die Aussicht ins Tal und Richtung Montepulciano war traumhaft.

    Wir klopften bei der freundlichen Hausherrin an und der Checkin war schnell erledigt. Anschließend zeigte uns Christina, so ihr Name, unsere Räumlichkeiten. Wir hatten zwei Eingangsmöglichkeiten, zum Einen die verschließbare Tür und zum Anderen direkt aus einem Schlafzimmer in den Garten. Die Aufteilung selbst war sehr angenehm gewählt, links das Wohnzimmer mit Küche und Esstisch und rechts das Schlafzimmer, ein Badezimmer mit WC und ein weiteres Schlafzimmer.

    Nachdem wir unsere Koffer verstaut hatten, nutzten wir gleich mal die Liegestühle im angrenzenden Garten und genossen die Sonnenstrahlen. Da in Italien Abendessen grundsätzlich später als bei uns gegessen wird, warteten wir sozusagen bei genialer Aussicht und hatten etwas Pause von dem ganzen Hin- und Herfahren. 🙂

    Nach dieser wohlverdienten Entspannungsmöglichkeit ging es fürs Abendessen und Besichtigen nach Montepulciano.

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    Die Nacht selber war total angenehm und so gut geschlafen haben wir schon lange nicht mehr. Danke Christina für diese tolle Unterkunft. So sauber und nett eingerichtet sieht man selten eine Unterkunft. Wir fühlten uns wie in einem 5-Sterne-Hotel! 😉

  • Bergauf und Bergab in Montepulciano

    Nach dem erholsamen Nachmittag ging es in einer kurzen Autofahrt direkt nach Montepulciano. Zuerst suchten wir das empfohlene Restaurant Cantucci auf und eigentlich planten wir alle Teigwaren mit diversen Saucen zu speisen.

    Mein Essen nannte sich Pici und noch eine weitere Beschreibung und der Kellner verstand anscheinend Piccione und das war dann letztendlich eine Felsentaube und nicht so richtig etwas mit Nudeln. 🙂
    Selbst aufs Nachfragen bestätigte er, dass das richtig sei, denn er war ja der Einbildung, es richtig aufgeschrieben zu haben. Das Auslösen gestaltete sich teils nicht ganz so einfach, ist aber ähnlich zu einem Huhn. Geschmeckt hats trotzdem und wie wäre ich sonst zu dieser Spezialität gekommen.

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    Frisch gestärkt ging es durch die Altstadt von Montepulciano und die Stadt selber liegt auf einem Berg. Dementsprechend ist es richtig hügelig und um alle Sehenswürdigkeiten zu sehen, mussten wir einige Male rauf und wieder runter.

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    Welche Richtung ist nun richtig? Nur nach links? Oder doch nur nach rechts?
    Die untere Tafel sollte abgeklebt sein, die Umsetzung war aber nicht gut genug… 🙂

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    Am Weg Richtung Auto konnten wir noch den Sonnenuntergang genießen.

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  • Oldtimer auf den Stadtmauern von Lucca [Video]

    Wie bereits in einem eigenen Beitrag geschrieben, durften wir zufälligerweise unzählige Oldtimer genauer anschauen. Bei unserer Fahrt mit dem Rad über die Mauern kamen uns plötzlich Polizeistreifen entgegen und kurze Zeit später folgte die Kolonne mit Motorrädern und Autos. Schön nochmal alle Fahrzeuge der „500 anni mura di Lucca“ zu sehen.

    Dazu hab ich ein kleines Video gedreht.

  • Eine Nacht in Orbetello

    Wie bereits erwähnt hatten wir eine Unterkunft mit direktem Meerzugang. Das Hotel nannte sich Villa Ambra und das Zimmer selber war vollkommen in Ordnung. Von der Größe her passend und auch sonst in Ordnung. Das Internet hätte eigentlich funktionieren sollen, wie wir aber erst später erfuhren, gab es einen technischen Defekt und dementsprechend war Sendepause angesagt. Kann passieren.

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    Das genialste an unserem Zimmer war der Blick nach dem Öffnen des Fensters.

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    Das hat schon was! 🙂

  • Am Strand von Orbetello

    Unsere Unterkunft in Orbetello hatte einen Direktzugang zum Meer und das war einfach nur genial. Die Chance nutzten wir und legten uns auf die zur Verfügung gestellten Liegen. Mit etwas Überwindung wagten wir uns sogar ins Wasser. Zumindest teilweise. 🙂

    Bereits der erste Blick über die Mauer aufs Meer machte Lust auf mehr..

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    Das hat schon gut getan und war mal ein Kontrastprogramm zu unserer Rundreise mit vielen Besichtigungen.

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