Kategorie: Reise

  • Las Vegas, wir kommen!

    Neuer Tag, neuer Versuch, neue Uhrzeit, neuer Helikopterflug. Der Wettergott war eindeutig nicht auf unserer Seite. Bereits beim Aufstehen grau in grau, Regen und natürlich viele Wolken. Zwischendurch wurde es sogar etwas schöner und der Regen ging wohl frühstücken. Am Flugplatz von Papillon Grand Canyon Helicopters erhielten wir sofort beim Re-Checkin, dieser Umstand verfolgt uns, die Absage für 9 Uhr. Der nette Herr bei der Registration bot uns selbstverständlich für 10 Uhr 30 eine neue Möglichkeit an. Dieses Spiel kannten wir bereits vom Vortag, da innerhalb unserer etwa halbstündigen Anwesenheit mehrere Re-Schedules durchgeführt wurden. Da hatte es für uns wenig Sinn, viel Zeit mit Warten zu vergeuden.

    Ein Ersatzprogramm war schnell gefunden. Der Weg bis nach Las Vegas betrug Fahrzeit inklusive Sightseeing etwa neun Stunden. So machten wir uns direkt vom Airport auf und starteten unsere Tour verbunden mit Sightseeing.

    Erste Station war das Planes of Fame: Air Museum in Valle, Arizona. Bereits beim Eingang erhielten wir von der Dame die Info, das so gut wie alle Flugzeuge im Indoor-Hangar flugtauglich sind und bei diversen Veranstaltungen in Verwendung sind. Von außen wirkte die Halle sehr klein und ohne viel Inhalt, doch innen wurden wir eines besseren belehrt. Wir wurden gar nicht fertig vor lauter schauen und das fotografieren war an manchen Stellen richtig schwer, da eine gute Perspektive so gut wie unmöglich schien. Im Freien befanden sich ebenfalls noch ein paar Flieger und Turbinen.

    Als nächster Punkt im Navi war Bearizona unser Ziel. Der Drive-Thru Wildlife Park in Williams (Arizona) ist echt genial. Direkt mit dem Auto fährt man zum Eingang, erhält von den Mitarbeitern eine interessante Einführung und dann geht es, ohne auszusteigen direkt in den Park. Bei uns in Österreich gab es bis vor einigen Jahren ein ähnliches Projekt. Die einzelnen Stationen unterteilen sich in Bison, Black Bear, Dall Sheep, Big Horn Sheep, Mountain Goat, Arctic Wolf und Grazy Wolf. Genauere Informationen gibt es auf der sehr nett gestalteten Website des Wildlife-Parks. Besonders süß sind kurz vorm Schluss die jungen Bären, die Wölfe und der Rotfuchs, die per pedes betrachtet werden dürfen.

    Leider hieß es Abschied nehmen, denn unser nächstes Punkt auf der Landkarte wollte erkundet werden. Die weltbekannte Route 66 durfte für einige Meilen unsere Strecke nach Las Vegas sein. Diese Ehre gab sie uns in Form von schönem Wetter zum Dank zurück. Wer den Film Cars von Pixar noch nicht kennt, der hat fürs kommenende Wochenende schon eine Beschäftigung. Als Grundlage für diese gelungene Verfilmung u.a. zur Ehrung der Route 66 wurden die kleinen Dörfer/Städte Peach Springs, Seligman und Kingman herangezogen. So fanden wir in Seligman den roten Abschleppwagen und noch einige andere Punkte, die im Film in der ein oder anderen Form vorkommen.

    Fortsetzung folgt… (bei uns ist es bereits nach 3 Uhr und der Wecker wartet bereits darauf, läuten zu dürfen).

    Good night Las Vegas, The Entertainment Capital of the World!

  • Grand Canyon im Regen

    Bereits auf der Fahrt zum Grand Canyon hat es richtig stark zu regnen begonnen. Am nächsten Morgen war es leider nicht besser und der Regen wollte einfach nicht aufhören. Als ersten Programmpunkt war ein Hubschrauberflug am Grand Canyon geplant. Aufgrund des Wetters wurde dieser sofort auf 14 Uhr verschoben. Dadurch hatten wir etwas mehr als drei Stunden, die wir direkt dafür nutzten um in den Nationalpark zu fahren.

    Gleich bei der Einfahrt muss man eine Fee von 25 Dollar bezahlen und darf dann, wie schon beim Joshua Tree National Park, sieben Tage die Gegend nutzen. Von den Aussichtspunkten her befinden sich schön aufgeteilt einige entlang des Abgrundes. Manche davon sind mit dem eigenen Auto nicht erreichbar. Da es im Park ebenso öffentliche Busse gibt, werden mehrere Punkte nur mit diesen angefahren und wiederum andere sind nur zu Fuß erreichbar. Wir nutzten Desert View, Navajo Point, Lipan Point, Moran Point, Grand View Point, Mather Point und Grand Canyon Village. Weiters befinden sich die Tusayan Ruinen entlang der Strecke. Die besagten Ruinen waren ehrlich gesagt etwas enttäuschend.

    Aufgrund des anhaltenden Regens war vom Grand Canyon eigentlich nichts zu sehen. Außer viel weiß und nochmal viel mehr weiß war da nichts zu sehen. Hin und wieder verschwanden wenige Wolken, doch das hielt nicht lange. Ein oder zwei Fotos und schon war alles wieder zu. Die Geschwindigkeit der Wolken ist beeindruckend. Wir fuhren alle erlaubten Punkte ab und gegen Mittag wurde das Wetter etwas besser. Der Regen wollte zwar den ganzen Tag nicht verschwinden, dafür sagten die Wolken größtenteils auf wiedersehen.

    Was uns dann für ein Anblick erwartete, war einfach phänomenal. Am höchsten Aussichtspunkt befanden wir uns auf etwa 2.200 Meter und hatten einen Blick mehrere hundert Meter in die Tiefe.

    Kurz darauf machten wir uns erneut auf zum Airport, um unseren Hubschrauberflug anzutreten. Dort angekommen sah es sehr gut aus und wir wurden sofort ins Einführungsvideo geschickt. Danach mussten wir etwas warten und die ersten Hubschrauber hoben ab. Das Wetter hielt und wir wurden aufgerufen, erhielten unsere Sitzplatznummern sowie die Schwimmwesten, da die Flüge über Gewässer gehen, und dann banges Warten. Nach etwa zehn Minuten dann die enttäuschende Nachricht: ‚All flights canceled.‘
    Somit durften wir erneut verschieben, diesmal auf den kommenden Tag gleich in der Früh.

    Somit machten wir uns erneut auf in Richtung Grand Canyon National Park und fuhren die Punkte ab, machten unzählige beeindruckende Fotos und ließen so den Tag ausklingen inklusive Sonnenuntergang im Park, den wir jedoch an einer nicht so schönen Stelle genießen konnten.

    Trotz Regen den ganzen Tag über, versuchten wir das beste daraus zu machen. Eines ist jedoch klar, der Grand Canyon ohne Regen ist auf jeden Fall schöner und wahrscheinlich doppelt so beeindruckend.

  • Fahrt zum Grand Canyon

    Der erste Tag in der zweiten Woche war von Autofahren geprägt. Aufstehen, zusammenpacken und los ging es in Richtung Joshua Tree National Park. Nach einer kurzen Stärkung in Form eines Frühstücks waren wir schon sehr bald beim Eingang des Nationalparks. Um dort fahren zu dürfen, muss man bei Visitor Center eine Fee über 15 Dollar zahlen. Damit ist man berechtigt für die kommenden sieben Tage ein- und auszufahren.

    Direkt im Park sind sehr viele Stellen, wo man mit dem Auto stehen bleiben kann. Das interessante ist, dass sich innerhalb kürzester Zeit die Vegetation mehrmals ändert. Angefangen von verschiedenen Sträuchern über unterschiedliche Bäume und einer giftigen Kaktusart. Einfach gewaltig, in welcher Form sich unsere Erde an diesem Fleck der Menschheit präsentiert.

    Die Fahrt im Park selber ist sehr angenehm und obwohl man denkt, hier alleine zu sein, trifft man relativ oft andere Besucher sowie auf der Strecke Autos. Nach mehreren Stunden und unzähligen Stopps hieß es Abschied nehmen und der Highway wartete auf uns. Unzählige Kilometer und oftmals sehr lange Geraden in Richtung Grand Canyon. So zählten wir während der Fahrt einen Zug mit etwa 140 Waggons oder erblickten entlang der Eisenbahnstrecke viele verschiedene Schriftzüge, gelegt mit Holz und Steine. Anscheinend hatten da viele Leute sehr viel Zeit.

    Das Wetter war bisher eindeutig auf unserer Seite, doch etwa eineinhalb Stunden vor unserem Ziel fing der Regen an und wollte nicht mehr aufhören. Teilweise so stark, das wir die Geschwindigkeit ordentlich reduzieren mussten. Das Positive am Wetter war, das aus dem Zusammenspiel aus Regen und Sonne wunderschöne Regenbögen entstanden. Erstmals erblickten wir so gleichzeitig drei Regenbögen!

    Als es bereits dunkel war erreichten wir unser Ziel. Das kleine Städtchen Tusayan direkt beim Grand Canyon soll für die kommenden zwei Tage unsere Heimat sein.

  • Universal Studios und Siegerehrung

    Los Angeles und Hollywood ohne Universal Studios geht einfach gar nicht. Wir haben uns bereits vorab entschieden die Tickets dafür zu buchen und hatten die Qual der Wahl. Es gibt die einfachen Tickets, weiters Front of the Line und den VIP-Pass. Zuerst wollten wir die VIP-Tickets nehmen, jedoch haben wir uns letztendlich für Front of the Line entschieden. Danke an dieser Stelle an weidhas für die Unterstützung und den Erfahrungsbericht.

    Wer selber die Universal Studios Hollywood besuchen darf, dem empfehlen wir auf jeden Fall ebenfalls diese Tickets zu nehmen. Die Wartezeit bei manchen Touren und Angeboten sind einfach gewaltig. Man wird sozusagen immer vorbei an den Schlangen direkt in die Show geschleust. Das tut gut. 🙂

    Gleich zu Beginn starteten wir mit der Studio Tour. Bei dieser ist unter anderem dabei King Kong in 3D und das in 360 Grad. Sehr interessant und gut gemacht. Weiters erlebt man die Straßen der Wisteria Lane aus Desperate Housewives, mehrere Straßenzüge aus Bruce Allmächtig und einigen Serien, Jurassic Park mit einigen Dinosauriern, eine Show mit zwei Autos aus The Fast and the Furious, eine Szene aus Psycho mit lebendem Darsteller der mit Messer auf die Tour zuläuft, einen kleinen Auszug aus Die Mumie, den weißen Hai in Action und einen Flugzeugabsturz aus einem Film von Steven Spielberg, wo uns der Titel unbekannt war und ist.

    Eine wirklich sehr nett gestaltete Tour, bei der wir etwas mehr Action hatten als eigentlich geplant. Der Tourzug wollte nach King Kong einfach nicht mehr und nach etwas Wartezeit mussten alle Aussteigen und in einen neuen umsteigen. Anscheinend hat die Fahrt und der Kampf mit den Dinosauriern und dem großen Affen dem Fahrzeug zu sehr zugesetzt. 😉

    Weitere Stationen waren Waterworld, bei der man in den vorderen Reihen richtig nass wird, Special Effect Stage, wo Zuschauer einbezogen werden, Terminator 2: 3D mit Arnie himself, Shrek 4D, Krustyworld und ein damit verbundener Besuch bei den Simpsons und das House of Horror. Im so genannten Lower Lot gibt es zwei Rollercoaster. Die Themen davon sind Die Mumie sowie Jurassic Park und bei beiden wird man so richtig hin und hergeschütttelt. Beim Rückweg Richtung Parkgarage hörten wir noch einige Zeilen der Blues Brothers.

    Anschließend ging es zum Abschluss des eSport-Events im Convention Center. Die Closing Ceremony verbunden mit Siegerehrung stand um 17 Uhr auf dem Programm.

    Die Siegerehrung war weder überdrüber noch absolut schlecht. Dafür hatten die Zuschauer einige Male etwas zu lachen. So wählte ein Drittplatzierter mal den 1. Platz auf den Siegertreppen und wollte einfach nicht herunter. Ein weiterer Spieler ging sofort aufs Podest zu, ohne aufgerufen zu werden. Der Moderator nahm es gelassen und scherzte etwas herum. Das Positive an diesen Ereignissen war, dass sie das Gesamte etwas auflockerten. Unser Silbermedaillengewinner Pezi legte einen Tanz hin und durfte ihn auf Wunsch des Moderators nochmal wiederholen.

    Gesamt gesehen waren die World Cyber Games 2010 in Los Angeles gelungen, konnten jedoch an die Qualität der letzten Jahre nicht heranreichen. Die Eröffnungszeremonie war etwas lieblos gestaltet, Besucherscharen wie in China 2009 folgten nicht dem Ruf der Organisatoren und die Sponsoren stellten für die Stände deutlich weniger Budget zur Verfügung.
    Besonders verwunderte, das absolut keine Werbung in Los Angeles zum Event gemacht wurde. Die letzten Jahre war immer in der Host City z.B. an den Beleuchtungen gut ersichtlich Transparente angebracht. Heuer absolut nichts.

    Es hat Spaß gemacht, erneut dabei gewesen zu sein. Der Veranstaltungsort für 2011 steht noch nicht fest. Bisher ist nur durchgesickert, dass zwei Städte in Asien und einer außerhalb in der engeren Auswahl stehen.

    Anschließend machten wir uns auf den Weg Richtung Grand Canyon und fuhren bis nach Indio, wo wir ein Motel für eine Nacht nahmen.

  • Geteiltes Programm

    Der Samstag hatte für Andi und mich ein jeweils eigenständiges Programm am Plan. Andi eroberte mit dem Auto Beverly Hills und Chinatown. Im Zuge dieser Erkundungstour erlebte er einen Filmdreh und durfte hautnah erleben, wie oft die Schauspieler sowie die Statisten das gleiche Spielen mussten, bis es dem Regisseur passte.

    Anschließend besuchte er den Six Flags Magic Mountain. Wem der Name Six Flags nichts sagt, das ist eine Ansammlung von unzähligen Hochschaubahnen in unterschiedlichsten Ausführungen. Also nichts für schwache Nerven. Besonders interessant fand ich die Bahn, wo man in stehender Form mit hoher Geschwindigkeit die Strecke zurücklegte.

    Ich für meinen Teil verbrachte den Tag im Convention Center, Austragungsort der World Cyber Games 2010. Österreichs Athleten waren zu 50% noch im Turnier und es war richtig spannend. Gamie hatte in Forza Motorsports auf der Xbox 360 leider nicht allzu viele Chancen und hatte bereits in der ersten Kurve einen schweren Fehler gemacht. Da der Modus Best-of-1 war, flog er für etwa 15 Minuten Spielzeit um die halbe Welt. Das Glück war diesmal leider nicht auf seiner Seite. Moony war in Guitar Hero ebenfalls auf der Xbox 360 nachgerückt, da der Erst- und Zweitplatzierte verhindert waren. Ihre Chancen waren von vornherein gering und da ihre Reise nach Los Angeles sehr kurzfristig war, hatte sie sich nicht so viel vorbereitet. Ohne Chancen beendete sie das Turnier ohne einen Sieg. Die Gegner waren einfach zu stark.

    Positiver ging es den beiden Akteuren in Fifa und Trackmania. Gimli vertrat Österreich beim Fußballspiel Fifa 10 und wurde vorab als Favoriten-Schreck bezeichnet. Dem wurde er gerecht und bereits in der Gruppenphase zeigte er sein Können. Bei insgesamt 48 Spielern ist Fifa erneut das teilnehmerstärkste Game. Im Spiel um den Einzug ins Finale war Endstation und gegen den späteren Gewinner des Turniers waren es zwei sehr knappe 90 Minuten. Zuerst 1:0 und dann ein 4:3 mit Stangenschüssen, einem Kopfball aus dem Fünfer übers Tor und ähnlichen Situationen, die einfach nicht für ihn sprachen. Es wollte nicht sein. Im Spiel um Platz 3 zog er letztendlich ebenso den Kürzeren und damit landete er auf dem undankbaren 4. Platz.

    Pezi ist bereits Turniererprobt und noch dazu in blendender Form. Sein Können konnte er immer zur richtigen Zeit abrufen und der Finallauf war voller Spannung und Action. In Trackmania ist es so, das die Strecke mehrfach gefahren wird und die Punkte von allen Rennen zusammen gezählt werden. Der erste Track lag ihm nicht so, doch er hielt sich sehr gut. Immer wieder wechselten die Platzierungen 2, 3 und 4. Bei der zweiten Strecke hielt er sich ebenso sehr gut und auf der dritten und letzten war es total knapp. Am Ende holte Pezi den verdienten zweiten Platz und damit eine Silbermedaille für Österreich. Der Punkteunterschied zum Drittplatzierten betrug gerade einmal zwei Punkte.

    Gratulation an dieser Stelle an jeden einzelnen der vier Teilnehmer. Auch wenn nicht überall am Ende eine Medaille herausgeschaut hat, jeder hat sich tapfer geschlagen und Österreich würdig vertreten. Wir sind stolz auf euch!

  • WCG, Hollywood und Walk of Fame

    Unser erster richtiger Tag in Los Angeles war von zwei Punkten geprägt. Der Start der World Cyber Games, den olympischen Spielen der Videospieler, stand auf dem Plan und das bedeutet Gaming, Entertainment und mittendrinn vier Österreicher. Gleich in der Früh fand die Pressekonferenz statt, wo kurz alles vorgestellt wurde, die jeweiligen führenden Köpfe des Veranstalters und der Partner kurze Ansprachen hielten und am Ende mit einer kleinen Fragerunde.

    Das Preisgeld ist heuer auf unter 200.000 Dollar gesunken und die Host City für 2011 steht leider noch nicht fest. Gesamt gesehen eine eher unspektakuläre Sache und wenn man das mit den letzten Jahren vergleicht, direkt ein Armutszeugnis. Die Szene hat von der Krise doch einiges abbekommen und muss nun in manchen Bereichen ordentliche Einschnitte verzeichnen. Passend dazu die Eröffnungszeremonie, die nicht gerade dem Ambiente der World Cyber Games entsprach. Total lieblos gestaltet und ohne viel Show spulte der Moderator das Programm herunter. Nach einer knappen halben Stunde war es geschafft und die World Cyber Games waren offiziell eröffnet.

    Als zweiten Punkt für den Tag hatten wir Hollywood gewählt. Zuerst einmal natürlich das weltbekannte Hollywood Sign, welches gar nicht so einfach von einem guten Aussichtspunkt zu betrachten ist. Glücklicherweise hatte Andi bereits vorab einige Infos zusammengefasst und nach etwas herumirren, fuhren wir zum Griffith Observatory hinauf. Von dort hatte man nicht nur eine gute Sicht auf den Schriftzug sondern ebenso auf die unglaublichen Dimensionen von Los Angeles. Gewaltig!

    Nach dem wunderschönen Ausblick ging es zum Walk of Fame. Dort angekommen wählten wir leider einen etwas schlechten Startpunkt und nach einer halben Stunden entschieden wir uns, mit dem Auto weiter in Richtung ‚Zentrum‘ zu fahren. Auf dem Weg zu einem neuen Parkplatz fuhren wir genau in dem Moment an einer Weltpremiere vorbei, als die ganzen Stars den Straßenrand belagerten. Zwei Stars erkannte ich sofort und das waren John Malkovich und John Voight, Vater von Angelina Jolie. Achja und es war die Premiere von Secretariat. Bisher wohl bei uns eher unbekannt und es wird noch etwas dauern, bis bei uns der Start in den Kinos auf dem Programm steht.

    Den Walk of Fame selber muss man einfach gesehen haben. Unzählige Sterne mit mehr oder weniger bekannten Stars und das interessante ist, das ein Großteil der Leute, die diesen Weg wählen weniger schauen, wohin sie gehen, sondern meistens auf den Boden blicken und die Namen ablesen. In dieser Form kann jeder den Stars in gewisser Weise nahe sein.

    Das war im Großen und Ganzen der erste Tag in der Stadt der Engel. Erste Ermüdungserscheinungen am Körper machen sich bereits bemerkbar. 🙂

  • Balboa Park, USS Midway und Sonnenuntergang

    Der zweite und damit letzte Tage in San Diego beinhaltete ebenso ein volles Programm. Wir starteten im Balboa Park, der besonders im zweiten Weltkrieg eine große Bedeutung hatte. Laut Infotafel waren zu dieser Zeit 10.499 (!) Betten im Krankenhaus-Komplex. Heute ist das Gelände nur mehr teilweise in aktiver Verwendung und der Rest unterteilt sich in verschiedenen Museen, einem botanischen Garten und verschiedenen ähnlichen Angebot.

    Interessant am Ende unseres ausführlichen Spazierganges fanden wir einen richtig großen Baum. Rund um diesen war in einem Radius von 15 Meter ein Zaun, um seine Wurzeln zu schützen.

    Nach diese Marsch ging es mit dem Auto zum mittlerweile ausrangierten Kriegsschiff, der U.S.S. Midway. Dieser Flugzeugträger ist einfach nur mächtig. Das so etwas von Menschenhand geschaffen wird, kann an sich gar nicht so richtig vorstellen. Auf dem Schiff angekommen erhält jeder ein Audio Guide. Bei jeder Station steht eine Nummer, diese muss man einfach eintippen und dann hört man mehr oder weniger Infos dazu. Auch wenn das Schiff nur ein paar hundert Meter lang ist, geht man bei der Tour richtig viel. Selbstverständlich geht man nicht immer direkte Wege, sondern wird in den verwinkelten Gängen des Schiffs mit Pfeilen geleitet. Ohne diesen wäre man innerhalb weniger Minuten wohl irgendwo verloren.

    Am unteren Deck stehen ein paar ältere Flugzeue, werden Flugsimulatoren geboten, gibt es einen Shop mit Andenken, ein Cafe und die Zugänge zu den anderen Decks. Am Flugdeck stehen aktuellere Flugzeuge und man kann die Aussicht im Hafen genießen und interessanterweise liegen am gegenüberliegenden Hafen drei Schiffe des Militärs.

    Direkt von der schönen Aussicht ging es auf den Tower, das bedeutete noch einmal viele Stiegen zuerst nach oben inklusive Führung am Kommando und der Steuerzentrale für Starts und Landungen. Von dort hatte man einen guten Überblick über das Geschehen auf dem Deck. Anschließend durften wir wieder all die Stufen hinunter steigen. Mit Rucksack an manchen Stellen gar kein so leichtes Unterfangen, da es etwas eng war.

    Die Zeit auf der U.S.S. Midway verging richtig schnell und ehe uns wir versahen, war bereits der Nachmittag um.

    Nun ging es auf direktem Weg Richtung Los Angeles und es war sozusagen ein Rennen gegen die Uhr. Der Sonnenuntergang am Strand am Oceanside Pier war unser Ziel und wir schafften es genau die letzten 20 Minuten der Sonne an diesem Tag zu sehen. Die Kulisse war wunderschön. Viele Surfer und Schwimmer und am Horizont die Sonne, welche vom Himmel ins Meer tauchte. Unbeschreiblich!

    Abschließend ging es ins Rubys zum Abendesse und danach direkt weiter nach Los Angeles, wo wir im Figueroa Hotel mit etwas Umwegen eincheckten.

  • SeaWorld San Diego und Coronado

    Unser zweiter Tag hatte eine bereits vorab gebuchte Location als Ziel. Gleich in der Früh starteten wir in Richtung SeaWorld San Diego. Ab 10 Uhr durfte man in den Park und bereits kurz danach waren wir vor Ort.

    Der Checkin war schnell abgeschlossen und ausgestattet mit einem Plan starteten wir unsere Runde. Nicht im Eintrittspreis inbegriffen sind der so genannte SkyTower, der SkyRide und das Interaction Programm. Mit dem SkyTower ging es in luftige Höhe, wo wir den wunderschönen Ausblick auf den Park und natürlich San Diego genießen konnten. Das praktische an diesem ist, das er sich während der kompletten Fahrt dreht und man dadurch einen Rundum-Ausblick hat.

    Gegen Mittag startete das Event-Programm der einzelnen Shows. Das waren unter anderem die Shamu Show (Orca), die Seelöwen, Blue Horizons (Delfine und Menschen im Einklang) und Pets Rule. Eine Übersicht der einzelnen Shows gibt es hier.

    Die Krönung des Nachmittags für Andi war eindeutig die Dolphin Interaction. Für eine ‚Kleine‘ finanzielle Gegenleistung erhielt man einen Neoprenanzug und stieg gemeinsam mit einer Trainerin ins Wasser direkt zu den Delfinen. Dort durfte jeder einige Spielchen mit ihnen machen und sie füttern.

    Nach SeaWorld ging es zum weltberühmten Hotel Del Coronado. Selbst als Nicht-Gäste wagten wir ein paar Schritte in den Hotelkomplex und die Empfangshalle. Sehr imposant!

    Den Tag schlossen wir mit einer Runde in Downtown ab und einem umfangreichen Essen im Hash House. Dieses erhielten wir als Tipp und die Portionen dort sind einfach riesig. Für eine Person alleine unschaffbar. 😉

  • Anreise mit Re-Check

    Wer glaubt, eine Reise in die USA ist einfach, der hat sich getäuscht. Ohne Zwischenstopp von Wien nach Los Angeles ist leider nicht möglich und da wir mit Air Berlin geflogen sind, gab es in Düsseldorf eine geplante Pause von drei Stunden. Doch aus diesen drei wurden dann insgesamt sechseinhalb. Begonnen hat alles sehr gut, mit einer Verzögerung von knapp zehn Minuten starteten wir in Wien-Schwechat. Beim Checkin erblickten wir eine nicht minder bekannte Person. Heinz Stiastny, früher Österreich-Chef von ING Diba und nun bei Postbus als Geschäftsführer, nahm den Flug nach Hannover.

    Die eigentlichen drei Stunden Wartezeit in Düsseldorf vergingen wie im Flug. Zuerst etwas getrunken, dann herumspaziert, den Arbeitern beim Stahl verlegen zugeschaut und der Verzehr eines kleinen Snacks.

    Erst dann wurde es richtig spannend. Zuerst wurden wir vom Gate C36 zu B48 geschickt. Das bedeutete den ganzen Weg, den wir schon einmal gehen durften, nur einen Stock tiefer, zurück gehen. Von dort ging es dann mit dem Bus (!) wieder zurück zum Gate C36, wo wir schon mal warteten und kamen nun eben von draußen ins Flugzeug.

    Dort angekommen, gemütlich gemacht und alles ausgepackt für den langen Flug auf einmal die Meldung vom Kapitän: „Wir bedauern diese Bitte, aber die Bundespolizei möchte noch einmal alle Passagiere des Flugzeugs checken und somit müssen Sie zurück zur Kontrolle.“ Da der direkte Weg aus dem Airbus nicht möglich war, mussten erneut Busse bestellt werden, die führten uns zurück und nun ging es zum Re-Check. Wir waren nicht das einzige Flugzeug und somit mussten wir warten und warten und warten. Nach längerem Warten die erneute Passkontrolle und für die Amerikaner die 20%-Kontroll-Marke der Gepäckskontrolle.

    Statt 13 Uhr waren wir gegen 16 Uhr wieder auf unseren Plätzen und nach einer weiteren halben Stunde startete der Airbus A330-200 mit Ziel Los Angeles.

    Dieser Flug gestaltete sich ohne Probleme und laut Kapitän holten wir etwa zehn Minuten wieder auf. Mahlzeiten gab es insgesamt drei, wobei davon zwei größer waren, vergleichbar mit Mittagessen sowie Abendessen. Das Unterhaltungsprogramm umfasste die drei Spielfilme Shrek 3, The Wedding Family und After the Sunset. Die ersten Beiden amüsant und einiges zu lachen und der Letzte eher actionlastig und ein wenig schnulzig.

    Angekommen in Los Angeles (LAX) sind wir kurz nach 18 Uhr Ortszeit (9 Stunden Zeitverschiebung zu Österreich). Die Amerikaner sind für ihre Kontrollsucht bekannt und dementsprechend gestalteten sich die letzten Kontrollen etwas langwieriger. Zuerst die Passkontrolle mit Fragestunde sowie der Abgabe der Fingerabdrücke inklusive Foto und dann, mit etwas Glück, ohne Gepäckkontrolle raus in die Freiheit. All diese Überprüfungen sind selbstverständlich verbunden mit viel Wartezeiten. Geduld ist hier eine wichtige Tugend.

    Vom Flughafen ging es mit dem Bus zu den Rental Cars und das funktionierte einwandfrei. Ausdruck, Führerschein und Kreditkarte hingeben, ein paar Angaben bestätigen, Navi erhalten und schon durften wir uns ein Auto aussuchen. Wir wählten als Fuhrparkklasse Full Size und das war eindeutig die richtige Entscheidung. Im Kofferraum Platz für zwei große und drei kleinere Koffer und auch sonst ausreichender Komfort.

    Mit dem Auto ging es dann direkt mit einem Zwischenstopp beim McDonalds nach San Diego in unser erstes Hotel, Sheraton Mission Valley.

    Gute Nacht.

  • Eine neue Reise beginnt

    Das Jahr seit den letzten WCG ist schnell vergangen. Diesmal finden die jährlichen olympischen Spiele der Videospieler in Los Angeles statt. CEEA macht sich erneut auf den Weg und verbindet die World Cyber Games gleich mit einer Reise in die drei Staaten Kalifornien, Arizona und Nevada.

    Gestartet wird mit natürlich mit dem Flugzeug in Wien. Da geht es direkt nach Düsseldorf und nach einer kleinen Verschnaufpause ohne Zwischenstopp nach Los Angeles. Dort angekommen schnappen wir unser bereits gemietetes Auto und düsen nach San Diego.

    Unsere Stationen im Schnelldurchlauf:
    Los Angeles
    San Diego
    Los Angeles (WCG)
    Grand Canyon
    Las Vegas
    Monterey
    San Francisco

    Bis 16. Oktober 2010 werden wir unterwegs sein und in der ein oder anderen Form berichten.

    Wir freuen uns, wenn du uns virtuell begleitest. 🙂